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Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft

Die Ausbildung zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft ist eine staatlich anerkannte Ausbildung und dauert drei Jahre.

Wie findet die Ausbildung statt?

Die Ausbildung erfolgt im so genannten dualen Ausbildungssystem, also parallel im Betrieb und der Berufsschule. Die praktische Ausbildung findet hauptsächlich auf der Deponie Dyckerhoffbruch der Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden statt, eine der größten Deponien in ganz Deutschland.

An welcher Berufsschule findet die Ausbildung statt?

Der theoretische Teil der Ausbildung wird im ersten Ausbildungsjahr im Blockunterricht an der Hans-Viessmann-Berufsschule in Frankenberg/Eder vermittelt. Ab dem zweiten Ausbildungsjahr findet der Blockunterricht an der Staatlichen Berufsschule Lauingen a. d. Donau statt. Zusätzlich finden dort auch überbetriebliche Ausbildungen statt.

Ausbildungsinhalte

  • Abfälle annehmen, vorbehandeln, sortieren und entsorgen
  • Abfallsorten feststellen und analysieren
  • Störgrößen im Betrieb und Umgang damit
  • Mess-, Steuer- und Regelungstechnik

Prüfungen

Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes wird vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres eine Zwischenprüfung abgelegt. Am Ende der Ausbildung findet die Abschlussprüfung statt.

Die Abschlussprüfung besteht aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil.

Im praktischen Teil werden zwei gemeinsame und eine schwerpunktbezogene Arbeitsaufgabe durchgeführt, zum Beispiel:

  • Identifizieren, Deklarieren und Untersuchen von Abfällen und deren Zuordnung zu den entsprechenden Entsorgungswegen
  • Bedienen und Warten von Einrichtungen der Abfallbehandlung
  • im Schwerpunkt Logistik, Sammlung und Vertrieb: die Durchführung einer logistischen Aufgabe

Der schriftliche Teil umfasst folgende Bereiche:

  • Abfallwirtschaftliche Prozesse
  • Kaufmännisches Handeln und Recht
  • Wirtschafts- und Sozialkunde

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