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Wiesbadener Liliencup 2019

Der Liliencup fand zum 100-jährigen Jubiläum der SpVgg. Sonnenberg am Samstag und Sonntag, 19. und 20. Januar, wieder in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit statt. Das Teilnehmerfeld war wie immer erlesen. Im Finale besiegte Rapid Wien den FC Augsburg mit 4:1, der SVWW belegte am Ende Platz vier.

Ursprünglich einmal als Event zum 75-jährigen Jubiläum der SpVgg Sonnenberg gedacht, stieg der Wiesbadener Liliencup zum 100-jährigen Jubiläum der SpVgg. Sonnenberg bereits zum 26. Mal. Das Turnier fand diesmal am Samstag und Sonntag, 19. und 20. Januar 2019, in der modernen Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit statt, diesemal gewann Rapid Wien nach einem 4:1-Sieg gegen den FC Augsburg das Turnier, der SVWW belegte den guten vierten Rang.

Zwei Tage Fußball auf höchstem Niveau

Die Fußballstars von morgen konnte man unter dem Wiesbadener Hallendach und auf dem schnellen Parkett in voller Aktion erleben. Die Nähe zum Spielfeld und der Kontakt zu den Spielern auf der Zuschauertribüne machten die Veranstaltung für die Gäste besonders attraktiv. Immer wieder kommt es vor, dass die jungen Spieler bereits kurz nach dem Turnier in der Fußball-Bundesliga oder den vergleichbaren internationalen Ligen auftauchen, wodurch sie den Zuschauern natürlich noch bestens in Erinnerung sind. Das Eröffnungsspiel bestritten diesmal Mainz und Leverkusen, anschließend war die Eintracht gegen Hannover gefordert, bevor der Sonnenberger Nachwuchs in seinem ersten Spiel auf Arsenal London traf. Die Halb- und Finalspiele fanden dann am Sonntag statt.

Teilnehmerfeld 2019

Titelverteidiger Mainz 05, Vorjahresfinalist Eintracht Frankfurt, Arsenal London, Rapid Wien, Slavia Prag, West Ham United, Hannover 96, Bayer 04 Leverkusen, FC Augsburg, Red Bull Salzburg, SV Wehen Wiesbaden und das Team des Gastgebers SpVgg. Sonnenberg.

Geschichte - gestern in Wiesbaden, heute Stars

Fünf ehemalige Turnierteilnehmer gewannen 2014 bei der Weltmeisterschaft in Brasilien den 4. Stern für Deutschland - Thomas Müller, Roman Weidenfeller, Mats Hummels, Andrè Schürrle und Lukas Podolski waren als Junioren-Spieler zu Gast in Wiesbaden.

Bei der U21-Europameisterschaft in Polen 2017 machte die nächste Generation von Turnierteilnehmern auf sich aufmerksam und konnte den Titel im Endspiel gegen Spanien gewinnen. Den Siegtreffer erzielte Mitchell Weiser (heute Bayer Leverkusen). Weitere Spieler im Kader waren Marvin Schwäbe (Bröndby Kopenhagen), Waldemar Anton (Hannover 96), Yannick Gerhardt (VfL Wolfsburg) und Marc-Oliver Kempf (VfB Stuttgart). Zwei Tage später siegte Deutschland beim Confed-Cup in Russland, maßgeblich daran beteiligt waren die ehemaligen Turnierteilnehmer Emre Can (Juventus Turin) und Leon Goretzka (Bayern München).

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