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Tourismus

Nerobergbahn

Am Samstag, 30. März, startet die Nerobergbahn - Wiesbadens schrägstes Wahrzeichen - in die neue Saison und befördert alle Besucherinnen und Besucher auf den beliebten Hausberg.

Mit gegenüber dem Vorjahr unveränderten Preisen ist die Nerobergbahn am 30. März 2019 in ihre diesjährige Saison gestartet. Kinder unter sechs Jahren fahren das ganze Jahr über kostenlos. An Ostern gibt es neben Gewinnspielen die eine oder andere Aktion für Groß und Klein.

Fahrzeiten

Wiesbadens schrägstes Wahrzeichen fährt in den Monaten März, April, September und Oktober – täglich von 10 Uhr bis 19 Uhr, in den Sommermonaten von Mai bis August täglich von 9 Uhr bis 20 Uhr. Alle 15 Minuten startet die Nerobergbahn eine Fahrt und bringt die Fahrgäste auf den Wiesbadener Hausberg beziehungsweise wieder hinunter ins Nerotal. In den Wintermonaten wurde die beiden Wagen überprüft, notwendige Reparaturen durchgeführt, die Strecke kontrolliert und Ausbesserungsarbeiten vorgenommen.

Die Geschichte der Nerobergbahn

Schon zu Kaiser Wilhelms Zeiten rumpelten die beiden kleinen gelb-blauen Bergbahnwagen mit 7,3 Kilometern pro Stunde Wiesbadens Hausberg hinauf und hinunter. 3,5 Minuten reine Fahrtzeit brauchen sie heute wie damals, um von der Talstation über das Viadukt hinauf auf die 245 Meter hoch gelegene Bergstation zu gelangen.

Die ausgeklügelte Technik begeistert damals wie heute die Fahrgäste der Nerobergbahn. 440 Meter müssen sie zurücklegen und eine Steigung bewältigen, die bis zu 25 Prozent beträgt. Eine Herausforderung, die die Nerobergbahn schon seit 1888 ohne Zwischenfälle meistert.

Zu verdanken ist das dem genial anmutenden Antriebssystem der Nerobergbahn: Der talwärts fahrende Wagen wird an der Bergstation mit bis zu 7.000 Liter Wasser befüllt und zieht an einem Stahlseil den anderen Wagen bergauf. Kommt der talwärts fahrende Wagen unten an, wird das Wasser abgelassen und wieder bergauf gepumpt. Beide Wagen sind durch ein 452 Meter langes Stahlseil verbunden. Die Geschwindigkeit regelt der talwärts fahrende Wagenführer. Die Sicherung erfolgt durch Zahnräder unter den Wagen, die in eine auf der Gleisanlage befestigte Zahnstange greifen.

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