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Wirtschaft

Werkfeuerwehrmann/-frau: Jonas Karbach

Jonas Karbach lernt den Ausbildungsberuf Werkfeuerwehrmann bei InfraServ.

Durch einen Freund meines Vaters, der bei der Berufsfeuerwehr arbeitet, bin ich auf den Beruf des Feuerwehrmanns aufmerksam geworden. Ich habe daraufhin zunächst ein Praktikum in Arlington bei Dallas absolviert. Anders als in Deutschland darf man in den USA bei Einsätzen, wie zum Beispiel Verkehrsunfällen, mitfahren. Nach meiner Rückkehr habe ich mich bei InfraServ beworben.

Zunächst lerne ich im Rahmen einer handwerklichen Ausbildung den Umgang mit Holz, Metall und Mauerwerk und das Dachdecken kennen und erfahre viel über Dachkonstruktionen. Zusätzlich wurde ich zum Rettungssanitäter ausgebildet. Weitere Bestandteile sind unter anderem ein Funklehrgang, ein Atemschutzgeräteträgerlehrgang, eine Maschinistenausbildung sowie der Umgang mit weiteren technischen Gerätschaften und Hilfestellungen, wie zum Beispiel das Bedienen einer Rettungsschere. Während der Ausbildung macht man auch den LKW-Führerschein.

Für den Beruf benötigt man eine gute körperliche Konstitution, da alleine die Ausrüstung etwa 35 Kilogramm wiegt.

Mir gefällt der vielfältige und herausfordernde Beruf, der neben dem Einsatz vor Ort und die Arbeit im Team die Wartung und den Austausch der Feuerlöscher sowie die Einstellung und Reinigung der Atemschutzgeräte beinhaltet.

Wer sich für den Beruf interessiert, sollte zunächst bei der freiwilligen Feuerwehr Erfahrungen sammeln. Während dieses Praktikums ist allerdings ein einsatztaktisches Arbeiten nicht erlaubt. In dieser Zeit werden eher handwerkliche Tätigkeiten absolviert.

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