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Wirtschaft

Fördergelder für Digitalisierungspro-jekte in Unternehmen und Hochschulen

Das Hessische Ministerium für Digitale Strategie und Entwicklung hat Anfang Dezember 2019 das Förderprogramm "Distr@l: Digitalisierung leben - Transfer stärken" über insgesamt 40 Millionen Euro aufgelegt. Es umfasst vier Förderlinien für hessische Unternehmen und Forschungseinrichtungen und hat eine Laufzeit bis 2024.

In Förderlinie 1 werden Machbarkeitsstudien zur Vorbereitung von Innovationsprojekten mit digitalem Bezug unterstützt. Unternehmen können so im Vorfeld herausfinden, ob ihre Innovationsprojekte zur Einführung digitaler Technologien überhaupt realisierbar sind und wie die Projektplanung am besten für ein erfolgreiches Ergebnis aufgesetzt werden kann.

Förderlinie 2 unterstützt mit zwei Modulen Digitale Innovationsprojekte: In Modul A werden Digitale Produktinnovationen gefördert, in Modul B Digitale Prozessinnovationen. Möglich sind in beiden Modulen Einzelvorhaben oder aber Verbundvorhaben, in denen mehrere Akteure im Bereich Forschung- und Entwicklung kooperieren. Antragsberechtigt sind KMU mit Sitz in Hessen. Das Vorhaben muss in Hessen umgesetzt werden.

Um Wissens- und Transferprojekte zur Digitalisierung geht es in Förderlinie 3. Hiermit soll der digitale Wissens- und Technologietransfer von Forschungsergebnissen aus Hochschulen in die Wirtschaft gefördert werden. Das Ministerium stellt sich dabei zum Beispiel digitale Wissens-, Kompetenz und Anwendungsprojekte zur Verbesserung der digitalen Unternehmenskultur vor oder Ausbildungszentren zum digitalen Transfer. Antragsberechtigt für Förderlinie 3 sind Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung (insbesondere Hoch­schulen) und Forschungsinfrastrukturen mit Sitz in Hessen.

Förderlinie 4 richtet sich an Gründungen im digitalen Kontext. Auch hier gibt es zwei Module: geht es in Modul A um "Validierung im digitalen Kontext/Spin-off", unterstützt Modul B das "Wachstum im digitalen Kontext". Antragsberechtigt für Modul A sind die hessischen Hochschulen. Unternehmen können als assoziierte Partner eingebunden werden. Für Modul B kommen als Antragsteller Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit bis zu 10 Mitarbeitern in Frage, die nicht länger als 8 Jahre am Markt sind. Erste Umsätze mit digitalen Produkten und Dienstleistungen im entsprechenden Marktumfeld sollten bereits erzielt bzw. plausibel zukünftig angestrebt werden.

Wichtig bei allen Förderlinien: Das Projekt darf noch nicht begonnen haben, der Antrag muss also vor Maßnahmenbeginn gestellt werden. Vor Beginn eines Antragsverfahrens können fachliche Fragen mit dem Fachreferat D2 beim Hessischen Ministerium für Digitale Entwicklung und Strategie geklärt werden. Telefon 0611 /32 112222  (Montag bis Donnerstag 9 bis 17 Uhr, Freitag 9 bis 15 Uhr), E-Mail: distral-hessendigitales.hessende.

Für formale Fragen zum Antragsverfahren steht die WiBank zur Verfügung, man erreicht sie über den entsprechenden Link am Ende der Seite.

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Distr@l: Digitalisierung leben - Transfer stärken wiesbaden.de / Foto: Adobe Stock/ Chan2545
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