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Wirtschaft

Hilfe im Alltag als Einstieg in den Arbeitsmarkt - Neue Wohnbetreuer am Start

Das Arbeitsmarktprojekt "Wohnbetreuer" startet neu: Nun sind die Wohnbetreuer wieder bei den Mietern der Wiesbadener Wohnungsbaugesellschaft GWW unterwegs und helfen in erster Linie älteren Mietern bei der Bewältigung des Alltags.

Seit dem 1. Juli 2019 sind sie wieder am Start, die Wohnbetreuer. Vier Frauen und drei Männer stehen den Mieterinnen und Mietern der GWW als tatkräftige Unterstützungshilfe im häuslichen Alltag zur Seite. Die GWW stellt hierfür im Wohnquartier Weidenborn ein eigenes Servicebüro zur Verfügung. Das Arbeitsmarktprojekt verfolgt zwei Ziele: Zum einen die Vermittlung der Wohnbetreuer im Rahmen eines engen Bewerbungscoachings in ein Arbeitsverhältnis auf dem sogenannten ersten Arbeitsmarkt. Zum anderen die Unterstützung der vorwiegend älteren Mieterschaft, damit diese möglichst lange in ihrem gewohnten Wohnumfeld leben können.

Dass diese Ziele nicht nur auf dem Papier bestehen, sondern auch erfolgreich umgesetzt werden, zeigt der Blick in die gerade zu Ende gegangene Projektstaffel, denn neben den vielen positiven Rückmeldungen der Mieterinnen und Mieter, stimmt auch die Vermittlungsquote positiv.

Die Tatsache, dass von sieben tätigen Wohnbetreuern fünf in eine sozialversicherungspflichtige Anschlussbeschäftigung vermittelt werden zeigt, dass Wiesbaden mit den Arbeitsmarktprojekten richtig liegt. Je besser es der Beschäftigungsförderung auch zukünftig gelingt, mit den Projekten einen Beitrag zur Fachkräftesicherung zu leisten, umso nachhaltiger ist der Nutzen für Wiesbadener Unternehmen und für die arbeitssuchenden Menschen in der Stadt.

Die Wohnbetreuer unterstützen bei haushaltsnahen Tätigkeiten, die den vorwiegend älteren Bewohnerinnen und Bewohnern nicht mehr so leicht von der Hand gehen. Ob Hilfe bei klassischen Reinigungsarbeiten wie Wohnung- oder Fensterputzen, die Begleitung zum Arzt oder zur Apotheke, das Angebot der Wohnbetreuer ist vielfältig. Oft sind es kleinere Gefälligkeiten, hier mal einen Nagel für ein Bild einschlagen, da mal beim Aufhängen der frisch gewaschenen Gardine oder beim Wechsel einer defekten Glühbirne helfen. Kleinigkeiten, die aber eine große Wirkung entfalten und das nicht nur bei den Mieterinnen und Mietern, sondern auch bei den eingesetzten Wohnbetreuern.

Finanziert und gesteuert wird das Arbeitsmarktprojekt Wohnbetreuer aus Mitteln der Beschäftigungsförderung. Für die konkrete Umsetzung in den nächsten zwei Jahren tragen die BauHaus Werkstätten Wiesbaden GmbH Verantwortung, die im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens mit einem schlüssigen Konzept und einem engagierten Team überzeugen konnten.


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