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Wirtschaft

KONEX Marketing

Mišel Živković hat eine junge Digitalagentur gegründet, die vor allem kleine und mittelständische Unternehmen beim Online-Marketing unterstützt – von der Positionierung im Internet über ein seriöses Webdesign bis hin zur Suchmaschinenoptimierung. Mit einer kostenfreien Vorab-Beratung und einem Online-Check ermittelt er, was der Kunde wirklich braucht.

Juni 2020

Unternehmen:
KONEX Marketing

Gründer:
Mišel Živković

Gründungsdatum:
Oktober 2019

Branche:
Onlinemarketing

Was treibt Sie an? Was ist Ihr Leitspruch?
"Alles, was du dir vorstellen kannst, ist real." Pablo Picasso

Interview mit dem Gründer

Worum geht es bei Ihrer Gründung und was ist das Besondere daran?
Wir sind eine junge Digitalagentur, die vor allem kleine und mittelständische Unternehmen beim Marketing unterstützt. Unsere Strategien sind für jedes Unternehmen realisierbar. Von der Positionierung im Internet über ein seriöses Webdesign bis hin zur Suchmaschinenoptimierung bieten wir alles an, was für das heutige Online-Marketing entscheidend ist.

Das Besondere an uns: Alles, was wir anbieten, liefern wir selbst. Der Ansprechpartner ist immer die Person, die auch die Umsetzung übernimmt. So gehen keine Informationen verloren, und wir stellen sicher, dass wir zu hundert Prozent auf den Kunden eingehen. Durch eine kostenfreie Vorab-Beratung und einen Online-Check ermitteln wir, was der Kunde wirklich braucht. Wir bieten ehrliche Leistungen mit messbarem Erfolg – und obendrein eine 100-Prozent-Zufriedenheitsgarantie für unsere Kunden. Bei uns leisten sie keine Anzahlung, sie zahlen erst wenn sie zufrieden sind.

Was sind Ihre ersten Erfolge?
Mein erster persönlicher Erfolg war, dass ich eines Morgens aufgewacht bin und sofort den Schritt gewagt habe, ein Unternehmen zu gründen. Später war es natürlich ein Erfolg, als erstmals Kunden allein durch Onlinemarketing auf uns zukamen. Das war der Beweis, dass wir das, was wir anderen anbieten, auch für das eigene Unternehmen umsetzen können. Auf meinem Weg habe ich jetzt schon sehr viele verschiedene Menschen kennenlernen dürfen, neue Freunde und Geschäftspartner gefunden und unendlich viel dazugelernt, sodass ich mich noch mehr auf die Zukunft freue. Und das ist in erster Linie Erfolg für mich: Spaß zu haben, bei dem, was ich tue, und meine Fähigkeiten damit zu erweitern.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Ich bin 28 Jahre alt und habe ehrlich gesagt schon sehr viele Jobs gemacht. Ich habe in der Gastronomie gearbeitet, in Fabriken, in Weingütern, habe eine Ausbildung zum Bürokaufmann hinter mir, jahrelang in der Sicherheitsbranche gearbeitet, ... aber es hat irgendwie immer etwas gefehlt. Nebenbei habe ich viel über Psychologie und Käuferverhalten gelesen. Es hat mich immer schon interessiert, welche Anreize nötig sind, um Menschen zu einer Entscheidung zu bewegen. Ich wusste aber noch nicht, wohin mich dieser Weg führt. Ich wollte mein Wissen weiter vertiefen und habe angefangen, Media Management zu studieren. Noch während des Studiums habe ich mich selbständig gemacht.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Meine eigene Unzufriedenheit. Immer, wenn ich für andere gearbeitet habe, habe ich mich gefragt, warum ich meine Energie, Kraft und mein Wissen nur für andere Menschen nutze, aber nie für mich selbst. Ich habe es ehrlich gesagt nicht verstanden. Es hat auf lange Sicht keinen Sinn für mich ergeben. Die einzige logische Konsequenz war, ein Unternehmen zu gründen, um mir selbst die Abwechslung zu geben, die ich brauche, und um noch mehr Gas zu geben.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Ich versuche, mir von jedem Menschen, dem ich begegne, irgendetwas abzuschauen. Ich besuche Seminare, so oft es geht, lese viele Sachbücher oder auch mal eine Biographie – damit man sieht, dass nichts von alleine kommt und es manchmal nicht ganz so schnell geht, wie man es sich vorstellt. Meine Familie ist auch immer für mich da. Und Gregor Jonietz von der Wirtschaftsförderung Wiesbaden hat mich immer sehr unterstützt. Er hat mir sehr oft mit Rat und Tat zur Seite gestanden, wofür ich ihm sehr dankbar bin.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründer erlebt?
Nicht ganz so einfach. Ich habe gegründet, während ich noch meine Bachelorthesis über "die Auswirkungen der digitalen Transformation auf Unternehmen" geschrieben habe. Das Ganze auf die Reihe zu bekommen, war nicht so einfach.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Wahrscheinlich, dass meine Vorstellungen von der Selbständigkeit und die Realität sehr weit auseinander gingen. Ich dachte: Ich mache meine Arbeit gut, dann läuft der Rest von alleine. Die Realität ist aber eine andere: Ich muss Kundenakquise betreiben, mich weiterbilden, meinen Businessplan umschreiben, mein Netzwerk pflegen und ständig ausbauen, ... – nicht zu vergessen die Kundenaufträge, die abgearbeitet werden müssen. Das war meine größte Herausforderung: die Organisation und das Zeitmanagement. Gemeistert habe ich das, indem ich einfach immer am Ball geblieben bin und mit der Zeit meinen Rhythmus gefunden habe. Ich habe gelernt, effizienter zu werden. Die Probleme haben sich wie von alleine gelöst.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Als Gründer viel Geld für Werbung auszugeben, ist natürlich schwer. Daher spielt das Netzwerken eine ganz große Rolle. Zu Beginn habe ich erst einmal meinen eigenen Bekanntenkreis abgeklappert und bin auch schnell fündig geworden. Gerade suche ich vermehrt nach Kooperationen. Außerdem setzen wir auf die Maßnahmen, die wir auch unseren Kunden empfehlen, wie zum Beispiel SEO und Google Ads. Da sieht man ganz genau, was man bekommt und ob es sich lohnt. Man sollte auf vielen verschiedenen Kanälen vertreten sein. Man sagt, um Vertrauen aufzubauen, sind sieben bis zwölf Kontakte zum Kunden nötig. Gerade jetzt, zu Zeiten der Corona-Krise, wird deutlich, wie wichtig eine Multi-Channel-Strategie ist.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Meine Gründungskosten waren zum Glück nicht hoch, sodass ich sie größtenteils selbst finanzieren konnte. Was ich sagen muss: Ich bin sehr froh, in Wiesbaden gegründet zu haben! Die Stadt bietet eine enorme Unterstützung. Das muss man einfach anerkennen, dass den Gründern in Wiesbaden sehr stark unter die Arme gegriffen wird, durch Veranstaltungen oder den StartBlock beispielsweise.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Ich bin nicht so ein materialistischer Mensch. Ich wünsche mir eine eigene Familie, aber das kann man weniger planen (lacht). Außerdem möchte ich natürlich mein Unternehmen erfolgreich machen. Ich will einen festen Kundenstamm, und nicht von einzelnen Kunden abhängig sein. Der nächste Schritt wäre, eine GmbH zu gründen.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich ...
... mich weiterbilden, mehr lesen, mehr Seminare besuchen, meine anderen Geschäftsideen weiter ausbauen, mehr Zeit mit meiner Familie, meinen Liebsten und meinen Freunden verbringen.

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Ich stehe mit meiner Gründung noch am Anfang und fühle mich noch nicht so, als könnte ich anderen schon viele Tipps geben. Allgemein würde ich sagen: einfach machen, Gas geben, am Ball bleiben. Der Rest kommt von alleine. Man sollte auch mal neue Sachen ausprobieren. Es ist ganz wichtig, nicht an sich selbst zu zweifeln, aber man sollte das, was man tut, hinterfragen – vor allem, wenn sich über einen längeren Zeitraum keine Besserung einstellt. Die Hauptfähigkeiten eines Gründers sind meiner Meinung nach Durchhaltevermögen und Disziplin. Damit kommt man an jedes Ziel! Und natürlich sollte man in der heutigen digitalisierten Welt das Online-Marketing nicht vernachlässigen ...

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