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Ristorante La Rucola

Das Restaurant von Enzo Di Gregorio hat eine lange Tradition: Es wurde 1991 von seinem Vater eröffnet – jetzt übernimmt der Sohn. Auf der Karte stehen frische, saisonale Produkte und viele Fischspezialitäten. Aktuell gibt es einen Abholservice: Einfach ab 12 Uhr anrufen und bestellen, bis 20 Uhr abholen und genießen!

April 2020

Unternehmen:
Ristorante La Rucola

Gründer:
Enzo Di Gregorio

Gründungsdatum:
März 2020

Branche:
Gastronomie

Motto:
"Pasta macht glücklich!"

Interview mit dem Gründer

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
Wir legen besonderen Wert auf frische, saisonale Produkte und haben viele Fischspezialitäten – zum Beispiel kurz gebratenen Thunfisch auf Avocadomousse, Wolfsbarsch in der Salzkruste oder gratinierte Jakobsmuscheln. Unser Restaurant hat eine lange Tradition. Mein Vater hat es 1991 aufgemacht. Jetzt übernehme ich es von ihm. Einzigartig ist auch unsere Lage direkt am Kurpark, mit einer wunderschönen Terrasse, auf der man die Speisen ganz in Ruhe genießen kann.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Für mich ist es eine große Bestätigung, dass mein Vater mir sein Restaurant anvertraut. Ich arbeite bereits seit etwa zwanzig Jahren mit und kenne den Betrieb in- und auswendig. Vor ein paar Jahren habe ich angefangen, hier Veranstaltungen zu organisieren, wie sizilianische Feste oder Weinproben. Es freut mich sehr, dass dieses Angebot so gut angenommen wird.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Ursprünglich habe ich Schreiner gelernt, aber gemerkt, dass das nicht meine Welt ist. Ich bin dann in die Gastro gegangen und habe im Aukamm Hotel Restaurantfachmann gelernt. Mit etwa 18 Jahren bin ich dann in das Restaurant meines Vaters gekommen.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Ich finde es sehr schade, wenn eine Familientradition zu Ende geht. Vielleicht übernimmt eines Tages unsere Tochter das Restaurant – das würde mir gefallen.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Mein Vater, meine Frau, die mich sehr unterstützt, und meine Mutter, die sich um Buchhaltung und Büro kümmert. Auch mein Vater hat nach wie vor seine Aufgaben hier. Er kümmert sich weiter um den Einkauf und vertritt mich, wenn ich mal einen Tag freinehme. Das ist eine sehr große Hilfe.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründer erlebt?
Auch wenn ich das Restaurant sozusagen von klein auf kenne, hat sich jetzt doch etwas Entscheidendes verändert. Bislang war mein Vater der "grande capo", der die Entscheidungen getroffen hat. Jetzt kommen alle mit ihren Fragen zu mir.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Die Gastro hat sich stark verändert. Man muss heute anders kochen als noch vor einigen Jahren. Meine Herausforderung war, meine neuen Ideen hier zu implementieren. Unser Personal ist zum Teil seit 25 Jahren mit dabei – vor allem auch unser Koch, worauf wir sehr stolz sind. Da sind Meinungen und Arbeitsabläufe fest etabliert. Ich freue mich, dass ich trotzdem alle überzeugen konnte. Jetzt gibt es nicht nur Veranstaltungen und besondere Gerichte, sondern wir bekochen unsere Gäste zum Beispiel auch privat bei ihnen zu Hause.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Wir haben viele Stammgäste, und die beste Werbung für uns ist und bleibt Mundpropaganda. Wir haben aber natürlich auch eine Webseite und sind in sozialen Medien wie Facebook und Instagram aktiv.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Ausschließlich aus Eigenkapital.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Ich bin ein sehr naturverbundener Mensch und angle, seit ich denken kann. Jedes Jahr zieht es mich deshalb nach Schweden in den Wald. Mein Traum ist, dort ein eigenes Haus am See zu haben. Vielleicht habe ich auch eines Tages eine Strandbar in Kapstadt mit fünf kleinen Tischen – wer weiß!

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich ...
... mehr davon mit meiner Tochter verbringen und mehr mit meiner Familie unternehmen. Sie ist das Wichtigste für mich.

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Es gibt eine gewisse Hemmschwelle, sich selbständig zu machen. Es ist ein Risiko, das man eingeht. Ich bin der Meinung: Man muss es riskieren! Mut wird meistens belohnt.

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