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Wirtschaft

MiaZAYA by Tine

Sehr vielseitig, besonders, verspielt und immer up to date – so beschreibt Christine Zilm die italienische Mode, die sie in ihrer Boutique anbietet. Dort schafft sie Wohlfühlmomente und inspiriert auch gerne dazu, Neues zu wagen.

Januar 2020

Unternehmen:
MiaZAYA by Tine

Gründerin:
Christine Zilm

Gründungsdatum:
November 2018

Branche:
Einzelhandel

Motto:
"Wer nicht aus Liebe zur Sache arbeitet, sondern nur des Geldes willen, der bekommt gar nichts: Weder Geld noch Glück." Charles M. Schwab

Interview mit der Gründerin Christine Zilm

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
Die persönliche Note! Als Kundin habe ich selbst immer Ausschau nach besonderen Kleidungsstücken gehalten. Deshalb gefiel mir der Flagship-Store von MiaZAYA in Potsdam so sehr. Die italienische Mode, die man dort findet, ist sehr vielseitig, besonders, verspielt und immer up to date. Als ich von dem Franchise-Konzept von MiaZAYA erfuhr, stand für mich schnell fest: Das möchte ich machen! So einzigartig wie der Mensch in der „Klamotte“ ist, so einzigartig kann auch die "Klamotte" sein. Dies versuche ich in meiner Boutique mit meinen Kundinnen zu erreichen – in einer persönlichen Beratung bei einem netten, herzlichen Gespräch. Ich möchte einen Wohlfühlmoment schaffen und vielleicht auch dazu inspirieren, mal etwas Neues auszuprobieren, ohne sich dabei verkleidet zu fühlen. Dafür bin ich etwa alle sechs bis acht Wochen in Italien und suche persönlich in den Showrooms die Kleidungsstücke aus, von denen ich denke, dass sie meinen Kundinnen gefallen könnten.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Dass ich meinen Traum verwirklichen konnte und mein "Baby" gut etabliert habe. Ich habe mittlerweile einige gute Stammkundinnen und mir via Facebook und Instagram eine gute Onlinecommunity aufgebaut. Alles, was man in meiner Boutique sieht, kann man auch online bestellen. Durch Social Media habe ich viele liebe Menschen kennengelernt, die teilweise zu guten Freunden oder auch zu Kooperationspartnern geworden sind. Ich habe außerdem schon einige Events veranstaltet, wie Modenschauen, Beauty-Events oder Fotoshootings. Das wird sehr gut angenommen, und ich habe schon des Öfteren von Kundinnen gehört, dass so etwas in Wiesbaden bisher gefehlt hat. Das freut mich natürlich riesig und bestätigt mich in meinem Entschluss, etwas Neues zu wagen.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Ich bin mit einer Ausbildung im Öffentlichen Dienst gestartet, für die ich hier ins Rhein-Main-Gebiet gezogen bin, und war dann eine ganze Zeit lang als Verwaltungsfachangestellte tätig. Dann wollte ich mich verändern – ganz einfach, weil man heutzutage so viele Möglichkeiten hat, sich auszuprobieren. Weil ich auf meine grundsolide Büroausbildung zurückgreifen konnte, war das auch recht einfach. Ich bin in die Privatwirtschaft gewechselt und habe für große Konzerne gearbeitet, wie Danone und Samsung. Schließlich habe ich für mich entschieden, dass ich raus aus dem Büro möchte. Ich wollte gerne etwas ganz anderes probieren – und warum dabei nicht meiner Leidenschaft Mode nachgehen?

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Ich habe für mich gemerkt: Ich kann und möchte mehr.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Das waren anfangs vor allem die Franchise-Geber, die mir in Schulungen viel Wissen vermittelt haben und zum Beispiel bei der Objektsuche an meiner Seite waren. Im Laufe des Jahres habe ich meine bessere Hälfte kennengelernt, die eine unglaublich große Unterstützung für mich darstellt und mir den Rücken freihält. Via Social Media – insbesondere durch Instagram – habe ich viele nette Menschen kennengelernt, die teilweise als meine Kunden in den Laden gekommen sind, teilweise zu Kooperationspartnern oder zu Freunden geworden sind. So habe ich auch Mentoren gefunden, die ich vieles fragen kann, weil sie zum Beispiel mehr Erfahrung oder einen anderen Fokus als ich haben. Dadurch kann ich unglaublich viel lernen und für mich mitnehmen. Das bereichert mich und macht mir sehr viel Spaß.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründerin erlebt?
Aufregend waren die ersten Tage! Ich war bemüht, alles richtig zu machen und habe mir wahrscheinlich auch sehr viel Stress gemacht. Jetzt bin ich definitiv ruhiger und gelassener.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Die Objektsuche hat sich am schwierigsten gestaltet. Da musste ich sehr viel Geduld beweisen. Es war nicht leicht, überhaupt eine freie Fläche in Wiesbaden zu finden, die meinen Vorstellungen entspricht, geschweige denn meinen Traumladen. Aber das Warten hat sich gelohnt! Meine Boutique befindet sich jetzt in einem wunderschönen Altbau in der Goldgasse.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Sehr viel über Social Media. Über Facebook und Instagram bewerbe ich meine Boutique und mich als Person. Ich bin das Aushängeschild, das Model, das sich bemüht, jeden Tag in Form von kurzen Videos Outfitvorschläge zu präsentieren oder auf Events aufmerksam zu machen. In meinen Instagram-Storys nehme ich meine Kunden mit auf die Reise nach Italien, zeige ihnen, was es Neues in den Showrooms gibt, und lasse sie teilhaben. Hier interessiert mich auch ihre Meinung, und daher lasse ich sie auch hin und wieder abstimmen, was für sie ein absolutes Must-Have ist. So finde ich heraus, was bei meinen Online-Kunden und vor Ort gut ankommen könnte. Irgendwie ist auch immer etwas los bei mir, so gab es zum Beispiel schon Flyer, Gutscheine und Gewinnspiele – und ich habe liebe Mentoren und Freunde, die mich und mein Konzept auch in ihren Social-Media-Kanälen bewerben.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Aus privaten Mitteln und mit einem KfW-Darlehen.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Noch mehr spannende Dinge mit meiner Boutique zu erleben und dabei Menschen kennenzulernen, mit denen ich beispielsweise noch mehr Events veranstalten kann. Auf alle Fälle: persönlich wie beruflich zu wachsen und meine Kreativität auszuleben.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich ...
noch mehr meiner Liebe zum Beruf nachgehen und daher noch mehr Zeit in meinem zweiten Wohnzimmer, meinem Laden, verbringen.

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Einfach ausprobieren, Ruhe bewahren und auf das Wesentliche konzentrieren. Alles andere kommt step by step.

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Christine Zilm von "MiaZAYA by Tine" wiesbaden.de / Foto: Franziska Kaus
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