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Wirtschaft

moms.de

Nadine Scheiner ist schon immer ganz stark ihrer Intuition gefolgt. Als sie mit ihrem ersten Kind schwanger war, entstand die Idee für moms.de: Kurz darauf hat sie den Blog mit Informationen rund um Schwangerschaft und Kinder gestartet.

September 2019

Unternehmen:
moms.de

Gründerin:
Nadine Scheiner

Gründungsdatum:
Oktober 2018

Branche:
E-Commerce, Online-Marketing 

Motto:
"The only way to do great work is to love what you do." Steve Jobs

Interview mit der Gründerin Nadine Scheiner

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
Moms.de ist ein absolutes "Herzensprojekt": ein Blog, bei dem es um Mütter, Schwangerschaft und Kinder geht. Ich habe selbst zwei Kinder und weiß aus eigener Erfahrung, was Frauen generell in dieser Zeit bewegt. So können sie auf moms.de zum einen zahlreiche Produkte unterschiedlicher Hersteller nach verschiedenen Kriterien miteinander vergleichen, sodass sie das am besten passende Produkt auswählen und direkt über Amazon bestellen können. Zum anderen finden sie redaktionelle Beiträge und Ratgeberartikel zu verschiedenen Themen, wie zum Beispiel Sonnenschutz für Kinder. Mein Anliegen ist, dass alle, die auf meinen Blog kommen, die gesuchten Informationen finden und die Website mit einem guten Gefühl verlassen.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Das sind vor allem die immer wiederkehrenden Leser auf meinem Blog und auf den dazu gehörenden Social-Media-Kanälen, wie Instagram und Facebook.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Ich bin gelernte Fremdsprachenassistentin und habe nach meinem Berufsabschluss in einer Online-Firma gearbeitet. Dort wurde mein Interesse für die Online-Welt geweckt. 2013 habe ich meinen ersten eigenen Webshop gegründet, bei dem es entsprechend meinem damaligen Interesse um Schuhe ging. Als ich 2014 mit meinem ersten Kind schwanger war, entstand die Idee für moms.de. Mein Partner und ich sind dann auf verschiedene Messen rund um das Thema Schwangerschaft und Kinder gegangen, wie beispielsweise die "Kind und Jugend" oder die Spielwarenmesse. Dort habe ich erste Kontakte zu Herstellern geknüpft, zum Beispiel Sebra, mit dem ich immer noch sehr gut zusammenarbeite. So habe ich begonnen, moms.de Schritt für Schritt aufzubauen: Wir haben die Domain gesichert und den Blog mit Artikeln und Produkten rund um Schwangerschaft und Kinder gefüllt. Natürlich war ich selbst an den ganzen Informationen interessiert und überzeugt, dass es vielen schwangeren Frauen und werdenden Eltern so geht. Und genau dieses Wissen wollte und will ich mit anderen teilen.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Diese Unabhängigkeit und Möglichkeit, die eigenen Ideen umsetzen zu können! Ein Job, wo ich morgens hingehe und abends nach Hause komme, ist so viel sicherer, aber ich glaube, er würde mein Leben nicht erfüllen. Mit dem, was ich mache, habe ich ein erfülltes Leben!

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Das ist in erster Linie mein Freund, der vom ersten Tag an dabei war, mir seitdem so viel Input und Vertrauen gibt und mich pusht. Aber auch unsere Familien: Das würde mit den Kindern gar nicht so funktionieren, wären sie nicht da. Als ich 2017 mein zweites Kind bekommen habe, war mein Vater glücklicherweise schon in Rente, sodass er sich ganz viel um die Kinder kümmern konnte.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründerin erlebt?
Für mich waren sie schwer und kompliziert. Mein Freund war an meiner Seite und hat mir vieles erklärt. Manche Fragen habe ich wahrscheinlich zehnmal gestellt, aber er ist ruhig und geduldig geblieben. Es war einfach anstrengend, vor allem aufgrund der Bürokratie, aber gleichzeitig sehr aufregend.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Mit moms.de stecke ich noch mitten drin. Im Oktober 2018 wurde moms.de gegründet und ich bin nicht der einzige Blog in dieser Rubrik. Mich zu etablieren und gelesen zu werden, ist meine große Herausforderung.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Das ist vor allem Social Media! Was ist heutzutage besser als Social Media? Ich bin täglich auf Facebook, Instagram und Pinterest unterwegs und mache da auf mich aufmerksam. Natürlich gibt es Unterschiede: Instagram ist etwas persönlicher. Da liegt der Fokus auf mir und meinen Kindern. Bei Pinterest sind eher Produkte und Ratgeberartikel gefragt. Facebook ist für mich dagegen ein reiner Informationskanal.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Durch meinen Handel mit Produkten rund um Schwangerschaft und Kinder, den ich aktuell über Amazon betreibe. Mit dem Gewinn daraus kann ich moms.de so aufbauen, dass sich der Blog perspektivisch rein durch Provisionen für die vorgestellten Produkte finanziert.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Ich möchte moms.de zu einem großen Suchportal für Produkte und Themen rund um Schwangerschaft und Kinder aufbauen. Mein Traum ist, dass die Menschen gar nicht mehr auf Google nach Ratschlägen und Produkten suchen, sondern direkt auf moms.de gehen.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich ...
... diese mit meiner Familie verbringen. Denn nur mit einer glücklichen Familie funktioniert auch die Arbeit.

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Motivation und Ausdauer, denn alles braucht seine Zeit. Am Anfang gilt es, auch mit wenig zufrieden zu sein und sich nicht zu große Ziele zu setzen. Das ist bei mir genauso. Bei mir läuft auch nicht immer alles nach Plan. Da heißt es: Dranbleiben!

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