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Wirtschaft

Textwünsche

Als freie Journalistin und Texterin verfasst Inken Paletta Porträts, Interviews, Reportagen oder Reiseberichte. Eine ihrer Stärken ist es, Menschen zu porträtieren und ihre Geschichten zu Papier zu bringen.

März 2019

Unternehmen:
Textwünsche

Gründerin:
Inken Paletta

Gründungsdatum:
Oktober 2017

Branche und Unternehmen:
Journalismus, Text und PR

Motto:
"Just do it! Einfach etwas machen und an sich glauben. Dann klappt es auch!"

Interview mit der Gründerin

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
Die Leidenschaft fürs Schreiben habe ich seit meiner Kindheit. Mir macht es Spaß, zu recherchieren, mich mit ganz unterschiedlichen Themen auseinanderzusetzen und mir dadurch neue Horizonte zu erschließen.

Als freie Journalistin und Texterin verfasse ich Porträts, Interviews, Reportagen oder Reiseberichte. Eine meiner Stärken liegt im Storytelling: Ich verstehe es, Menschen zu porträtieren und ihre Geschichten zu Papier zu bringen. Zum Beispiel habe ich schon einen singenden Tierarzt oder einen Vize-Weltmeister der Luftgitarre interviewt. Auf außergewöhnliche Menschen zu treffen und das mit dem Beruf verknüpfen zu können, ist einfach toll!

Zudem bin ich ein großer Finnlandfan. Meine Passion für das Land der tausend Seen teile ich mit anderen auf meinem Blog "Finntastic – die finnomenale Website" und freue mich daher auch über Textaufträge mit Finnlandbezug.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Stolz bin ich besonders auf die vielen kleinen Erfolge im ersten Gründungsjahr. Sehr schnell hatte ich den Auftrag, monatlich mehrere Blogtexte für einen Onlineshop für Süßigkeiten zu verfassen. Und es gab viele Aufträge für Porträts, Interviews und Reportagen von diversen Medien, auch mit Finnland-Bezug. Hinzu kamen bezahlte Kooperationen auf meinem Blog. Besonders gefreut habe ich mich über die Einladung zu einer Pressereise nach Finnland.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Nach dem Abitur habe ich mehrere Praktika bei unterschiedlichen Lokalzeitungen gemacht und dann in Göttingen BWL studiert – weil ich der Meinung war, dass im Journalismus auch Wirtschaftskenntnisse von Vorteil sind. Nebenher habe ich journalistisch gearbeitet. Nach dem Abschluss war ich als Praktikantin bei der Deutsch-Finnischen Handelskammer in Helsinki und später in der Pressestelle des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums in Hannover. Schließlich bin ich nach Wiesbaden gezogen und habe dort in der Unternehmenskommunikation gearbeitet. Um mir mehr Wissen über Public Relations anzueignen, habe ich ein PR-Volontariat in einer Wiesbadener Agentur angeschlossen und parallel dazu an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die Weiterbildung "Öffentlichkeitsarbeit und Marketing" absolviert.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Die Nachfrage nach guten Texten und Onlinebeiträgen wird immer größer, und ich wollte gerne mehr journalistisch tätig sein, auch wenn mir die PR-Projekte Spaß machen. Deshalb habe ich mich entschieden, mich als Journalistin, Texterin und Autorin selbstständig zu machen. Das Arbeiten als Freelancer wird meiner Neugier nach neuem Wissen und meiner Leidenschaft für Finnland gerecht. Außerdem habe ich immer Kontakt mit inspirierenden Menschen.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Ich habe viele nette Menschen in meinem Umfeld, die mich unterstützen, zum Beispiel meine Eltern. Beim Deutschen Journalisten-Verband, dem ich angehöre, und an der Evangelischen Medienakademie in Hamburg habe ich einige gute Seminare besucht. So habe ich Helge Sobik, einen bekannten Reisejournalisten, kennengelernt, dessen Workshops mir sehr viel mit auf den Weg gegeben haben. Das gilt auch für die Seminare von Bernd-Peter Arnold, Honorarprofessor am Institut für Publizistik der Uni Mainz, der meine Abschlussarbeit betreut hat. Und auch den Austausch mit anderen Freelancern zu Journalismus, Kommunikation und PR empfinde ich als sehr inspirierend.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründerin erlebt?
Sehr arbeitsintensiv und mit wenig Schlaf. Allein schon die Namensfindung sowie die Gestaltung von Logo, Visitenkarten und Website kostete viel Zeit. Gleichzeitig musste ich Aufträge generieren, Beiträge für meinen Finnland-Blog schreiben und auch Zeit für mein Ehrenamt als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit für die Deutsch-Finnische Gesellschaft Hessen haben.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Definitiv der Schritt in die Selbstständigkeit. Wie ich das gemeistert habe? Ich habe es einfach gemacht, ohne groß darüber nachzudenken. Natürlich habe ich angefangen, einen Businessplan zu schreiben, aber ich hatte das Gefühl: Wenn ich mich nur darauf fokussiere, komme ich nicht voran. Irgendwann muss eben auch Geld verdient werden! Deshalb habe ich parallel dazu angefangen, sofort Aufträge zu generieren. An allen anderen Herausforderungen, die jetzt noch kommen, wachse ich nur.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Meine Website und mein Finnland-Blog, über den ich immer wieder Aufträge erhalte. Grundsätzlich ist natürlich auch das Netzwerken ganz wichtig, einerseits im Bereich Finnland, andererseits im Bereich Journalismus und Kommunikation. Vor allem aber muss man gute Arbeit leisten! Wer Qualität liefert, wird weiterempfohlen. Was ich noch verbessern will, ist meine Sichtbarkeit im Netz – zum Beispiel auch im Hinblick auf Social Media.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Als Journalistin und Texterin brauchte ich nicht viel. Ein Schreibtisch, ein Laptop und ein Smartphone reichen da zu Beginn vollkommen aus. Mit meinem iPad kann ich außerdem gut von unterwegs arbeiten.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Die Selbstständigkeit ist mein Traum. Ich hatte immer schon im Kopf, dass ich einmal mein eigener Chef sein möchte. Ansonsten träume ich von Reisen: nach Kanada, zum Nordkap oder nach Finnisch-Lappland. Die Kultur der Samen fasziniert mich. Dort einmal vor Ort zu sein, Menschen kennenzulernen, darüber zu schreiben, ... – das wäre fantastisch! Ein weiterer Traum für die ferne Zukunft: meine eigene Buchidee umzusetzen.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich
... Zeit ist eine Frage der Priorisierung! Wenn ich für irgendetwas Zeit haben will, dann habe ich die. Gerade als Freelancer kann ich mir das sehr gut einteilen.

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Ohne eine gute Idee und ein finanzielles Polster läuft natürlich nichts. Wer dann sein Herz und seine Energie in etwas steckt, wird damit erfolgreich sein. Was Spaß macht, das wird auch gut. Das Wichtigste ist, dass man sich und sein Business stets weiterentwickelt, Trends beobachtet und betriebswirtschaftliches Denken an den Tag legt. Keinesfalls sollte man darüber nachdenken, dass man scheitern könnte. Darüber kann man sich immer noch Gedanken machen, wenn es wirklich schiefgeht. Und selbst dann findet sich ganz sicher eine passable Lösung!

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