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Wirtschaft

VI VA Watch

Jennifer Göbelhaider kombiniert in der "VI VA Watch" erstmalig Uhr und Schmuckarmband zu einem ganz persönlichen Schmuckstück. Sie möchte Frauen bei jedem Blick auf die Uhr daran erinnern, sich Zeit für schöne Momente zu nehmen.

November 2019

Unternehmen:
VI VA Watch GmbH

Gründerin:
Jennifer Göbelhaider

Gründungsdatum:
Oktober 2018

Branche:
Schmuck, Uhren, Luxusgüter

Motto:
Mache, was du schön findest und tue es mit Leidenschaft!

Interview mit der Gründerin Jennifer Göbelhaider

Was ist die Besonderheit Ihrer Firma?
Mit "VI VA Watch" habe ich eine Uhr für Frauen entwickelt, die es so bislang noch nicht gab. Die sehr feminine Uhr lässt sich mit einem Schmuckarmband in verschiedenen Designs kombinieren. Die jeweils passenden Schmuckarmbänder können nach Belieben ausgewählt und ganz leicht mit der Uhr verbunden werden. So entstehen immer neue Kreationen und die Uhr wird zum ganz persönlichen und einzigartigen Schmuckstück, das der Trägerin möglichst viel Freude bereitet.

Was sind Ihre ersten beruflichen Erfolge?
Zum Zeitpunkt der ersten Auslieferung der VI VA Watch-Uhren Ende Oktober hatten mir bereits mehrere erstklassige Händler in Deutschland, Österreich und der Schweiz zugesagt, die Uhr in ihr Sortiment aufzunehmen. Ich bin mit großen Juwelier- und Uhrengeschäften im Gespräch. Damit hatte ich, ehrlich gesagt, nicht gerechnet. Das ist für mich als Quereinsteigerin in die sehr traditionsreiche Uhrenbranche ein richtig großer Erfolg! Es scheint, als hätte die Branche auf eine Innovation gewartet. Außerdem läuft der Verkauf auf unserer Website gut an und wir konnten sogar an Endkunden im Ausland verkaufen.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Ich komme ursprünglich aus der Hotellerie- und Eventbranche. Nach meiner Ausbildung als Veranstaltungskauffrau war ich im Vertrieb bei einem mittelständischen Unternehmen tätig. Ich habe Kunden in ganz Deutschland betreut sowie Tagungen und Events organisiert. Nach der Geburt meines Sohnes und der anschließenden Elternzeit wusste ich, dass ich nicht mehr in meinen alten Beruf zurück wollte. Also haben mein Mann und ich beschlossen, dass ich das tun sollte, was mich erfüllt. Vor allem wusste ich, dass ich mich selbstständig machen möchte.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Ich wollte etwas machen, das mich mehr emotional anspricht. Vor diesem Hintergrund wollte ich zunächst einen Blog über Frauen ins Leben rufen, der das in den Mittelpunkt stellt, was sie erreicht haben, um andere Frauen damit zu inspirieren. Ich hatte bereits zwei Interviews mit Frauen geführt, als mir plötzlich die Idee für die VI VA Watch kam: Ich lief bei einem Besuch in Wiesbaden über den Marktplatz und trug eine Uhr und ein Armband. Da dachte ich, dass es doch eine Möglichkeit geben muss, die zwei Sachen so zu designen, dass sie gut zusammen getragen werden können. Da war sie, die lang gesuchte Produktidee! Ich war überglücklich, denn das war der Startschuss für VI VA Watch. Bei der Auswahl des Namens "VI VA" habe ich mich am spanischen Wort "viva" orientiert, das "am Leben sein" sowie Lebensfreude bedeutet. Es steht als Schriftzug "VI VA" in Form von römischen Ziffern – einer Sechs, einer Fünf und einer auf den Kopf gestellten Fünf – auf jedem Zifferblatt. Wir haben damit eine elegante Lösung gefunden, Frauen bei jedem Blick auf die Uhr an Lebensfreude zu erinnern. All das beflügelt mich, jeden Tag weiter an meinem Unternehmen zu arbeiten.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
Mein Helfer und Mentor Nummer eins ist mein Ehemann Jürgen Göbelhaider: Er ist die Liebe meines Lebens und meine größte Unterstützung auch bei VI VA Watch. Außerdem habe ich im Laufe meiner Start-up-Karriere viele neue Menschen aus der Branche kennen gelernt, an die ich mich jederzeit mit Fragen wenden darf. Ich habe also viele Mentoren, weil es viele hilfsbereite Kollegen und sogar Mitbewerber aus der Branche gibt. Mein besonderer Dank gilt Jörg Fiedler. Er ist ein Spezialist in der Branche und unterstützt uns, wo er nur kann.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründerin erlebt?
Sie waren voller Aufregung und Überzeugung, dass ich mich jetzt auf den Weg mache, meinen Traum zu leben. Ich wusste zwar noch nicht genau, wo es mich hinführen würde, war mir aber ganz sicher, dass ich das Richtige tue!

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Die größte Herausforderung war und ist immer noch, das Große und Ganze zwar im Blick zu behalten, aber mich nicht davon übermannen zu lassen, sondern jede Aufgabe Schritt für Schritt anzugehen. Am Anfang haben mich diese ganzen Wünsche, Aufgaben und Möglichkeiten völlig unruhig gemacht. Irgendwann habe ich beschlossen, mich auf das zu konzentrieren, was ich heute mache! Das beruhigt mich und gibt mir enorm Kraft. Im Fokus steht das Produkt, alles andere arbeite ich Schritt für Schritt ab.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Endverbraucherinnen adressiere ich über meine Website, Instagram und Facebook. Ich bin überzeugt, dass sich die Social-Media-Kanäle gut eignen, um das Produkt zu erklären und darauf aufmerksam zu machen. Parallel versuche ich gerade meine ursprüngliche Blog-Idee in mein Marketingkonzept zu integrieren. Für den Vertrieb habe ich mich für den Fachhandel entschieden. Der Hintergrund ist, dass ich ein beratungsfreundliches Produkt habe und davon ausgehe, dass Kundinnen die VI VA Watch vor dem Kauf sehen und anprobieren möchten. Die einzelnen Händler spreche ich persönlich an, was sehr gut funktioniert.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Wir haben die Gründung aus eigenen Mitteln finanziert.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Ich verwirkliche meinen Traum bereits – jeden Tag! Da ich aus Wiesbaden komme, ist mein erstes großes Etappenziel, ein Atelier hier in dieser wunderschönen Stadt zu eröffnen, wo Kunden einfach auf einen Kaffee vorbei kommen können und bei der Verarbeitung sowie dem kreativen Prozess rund um eine VI VA-Uhr zusehen dürfen. Ich würde gerne wunderschöne Schmuckstücke aus unserer Stadt in die ganze Welt verschicken.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich ...
Ich bin recht glücklich mit der Zeit, die mir zur Verfügung steht. Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich dasselbe machen wie jetzt, nur mehr davon.

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Habe keine Angst, lege einfach los, mache Fehler, falle hin – tu nur eins: wieder aufstehen! Mache weiter und zweifele nicht an dir! Wenn du etwas wirklich mit Leidenschaft machst, dann wird es sich so entwickeln, wie du es möchtest.

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