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Wirtschaft

Im Dialog mit Kreussler

Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz war bei der Chemischen Fabrik Kreussler zu Gast.

Wer unter Besenreisern, Krampfadern oder anderen Venenerkrankungen leidet, hat vielleicht beim Arzt mit einer einfachen Injektion in die erkrankten Venenabschnitte eine unkomplizierte Behandlung erfahren. Hinter dem eingespritzten Mittel steht die Chemische Fabrik Kreussler, die in ihrer Pharmasparte seit 1948 auf phlebologische Produkte spezialisiert und auf diesem Gebiet der weltweit führende Hersteller ist. Eine andere Körperregion deckt das Wiesbadener Traditionsunternehmen in Familienbesitz mit seinen Produkten zur Mundhygiene ab. Viele Patienten im Behandlungsstuhl des Zahnarztes dürften die Mundgels und –spüllösungen ebenfalls schon benutzt haben.

Doch die Pharmasparte ist nicht das älteste Geschäftsfeld des Unternehmens. Alles begann 1912 als Textilreinigung, wie Geschäftsführender Gesellschafter Dr. Stephan Travers seinen Besuchern, Bürgermeister Dr. Oliver Franz, Birgit Knetsch - Leiterin des Referats Wirtschaft und Beschäftigung - und Barbara Hoffmann, Ansprechpartnerin für die Industrieunternehmen, erklärte.

Kreussler Textilchemie ist einer der international führenden Anbieter in der professionellen Textilpflege und spezialisiert auf gewerbliche Wäscherei, Nass- und Textilreinigung. Das forschungsfreudige Unternehmen brachte in den vergangenen Jahrzehnten bahnbrechende Innovationen auf den Nischenmarkt, unter anderem die "Nassreinigung MieleSystemKreussler" oder das Ecosan-Verfahren. Als Wirtschaftsdezernent freut es Dr. Franz, dass in Wiesbaden innovativen Traditionsbetriebe ansässig sind, die ausschließlich in Deutschland produzieren, gleichzeitig international ausgerichtet und auf Wachtumskurs sind. Erst im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen seine neue Halle mit computergesteuertem Hochregallager und Büroflächen eingeweiht. Eine solche Investition wie diese stärke den Industriestandort Wiesbaden insgesamt und sei ein gutes Signal für die Stadt.

Circa 200 Mitarbeiter beschäftigt die Chemische Fabrik Kreussler derzeit, davon zehn bis 20 Prozent nicht qualifizierte oder gering qualifizierte Mitarbeiter, die teilweise schon seit 30 Jahren im Betrieb sind, oder die schon in der zweiten Generationen hier arbeiten. Die lange Verweildauer der Mitarbeiter – bei einigen schon seit 45 Jahren – liege laut Dr. Travers nicht nur an den den guten Verdienstmöglichkeiten, sondern auch an umfangreichen Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten sowie Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie in allen Lebensphasen. Innovative Teilzeitmodelle und anderen Maßnahmen sorgten darüber hinaus für ein gutes Klima in der Firma.

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