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Corona – Wirtschaft: Informationen für Unternehmen

Wer hilft Unternehmen in Notlage? An wen können Sie sich wenden? Welche Betriebe müssen schließen? Welche dürfen noch öffnen? Antworten auf diese und andere Fragen finden Sie auf dieser Seite.

Wie hilft der Staat Unternehmen in Not?

Unter anderem will die Regierung Unternehmen mit einem unbegrenzten Kreditprogramm der Staatsbank KfW helfen. Die Regierung errichtet einen Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen. Das Ziel ist es, Firmen und Betriebe mit ausreichend Liquidität auszustatten, damit sie gut durch die Krise kommen. Die Wirtschaftsförderung hat eine Reihe von Links zu Informationen für die Wiesbadener Unternehmen zusammengetragen. Unten auf der Seite finden Sie zudem nützliche Dokumente und Anträge zum Herunterladen.


An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

Neben dem Referat für Wirtschaft und Beschäftigung bieten weitere Einrichtungen Hilfen für Unternehmen an.

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Coronavirus (Quarantänemaßnahmen, Umgang mit Verdachtsfällen, et cetera):
Telefon: 030 / 346465100
Montag bis Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
Freitag: 8 bis 12 Uhr

Hotline zu Fördermaßnahmen
Förderhotline: 030 / 18615-8000
Montag bis Donnerstag: 9 bis 16 Uhr
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html

Hotline der KfW
Kostenfreie Servicenummer: 0800 / 539-9001
Montag bis Freitag: 08 bis 18 Uhr

Beantragung von Kurzarbeitergeld
Zuständig ist die örtliche Arbeitsagentur.Unternehmerhotline der Bundesagentur:
Telefon: 0800 / 45555-20

Hotline für Fragen zu Ausnahmegenehmigungen
BAFA-Hotline: 06196 / 908-1444
E-Mail: schutzausruestungbafa.bundde

Förderberatung des Landes Hessen bei der WIBank:
Telefon: 0611 / 774-7333.

Wie kann ich meine Gewerbesteuer stunden lassen?

Auf Antrag kann die Zahlung der Gewerbesteuer für bis zu sechs Monate gestundet werden. Stundungszinsen werden für diesen Zeitraum nicht erhoben. Den Antrag "Steuererleichterung aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus" zum Herunterladen finden Sie auf dieser Seite unter Dokumente.


Welche Unternehmen und Einrichtungen müssen schließen?

Welche Unternehmen schließen müssen ist unter anderem in der 4., 6. Und 7. Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus geregelt. Dort werden unter anderem folgende Einrichtungen, Betriebe, Begegnungsstätten und Angebote genannt.

  • Tanzveranstaltungen, Messen, Ausstellungen, Spezial- und Jahrmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen, die als Gewerbebetriebe im Sinne der Gewerbeordnung gelten
  • Vergnügungsstätten im Sinne der Baunutzungsverordnung, insbesondere Bars, Clubs Diskotheken und ähnliche Einrichtungen
  • Schankwirtschaften, Kneipen und ähnliche Einrichtungen, deren Schwerpunkt nicht im Anbieten von Speisen liegt, sowie Eisdielen,
  • Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen),
  • Kultureinrichtungen jeglicher Art unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von Eigentumsverhältnissen, insbesondere Museen, Theater, Freilichttheater, Opern, Schauspiel und Konzerthäuser, Schlösser sowie Bibliotheken und ähnliche Einrichtungen,
  • Kinos, auch Freilichtkinos
  • der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, öffentliche und private Schwimm- und Spaßbäder, Thermalbäder, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen,
  • Spielplätze einschließlich Bolz- und Tummelplätze,
  • Mehrgenerationenhäuser, soweit diese nicht dem Wohnen dienen, Jugendhäuser, Seniorenbegegnungsstätten, Mütter- und Familienzentren
  • Copyshops, Internetcafes und ähnliche Einrichtungen,
  • Hundeschulen und Hundesalons,
  • Prostitutionsstätten im Sinne des Prostituiertenschutzgesetzes und ähnliche Einrichtungen,
  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Frisöre, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe; medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich,
  • alle weiteren, nicht an anderer Stelle der Verordnung genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Fabrikläden und Hersteller-Direktverkaufszentren.

Welche Unternehmen dürfen noch öffnen?

Die Beschränkungen gelten nicht für den Lebensmitteleinzelhandel, den Futtermittelhandel, die Wochenmärkte,  den Direktverkauf vom Lebensmittelerzeuger, die Reformhäuser, die Feinkostgeschäfte, die Geschäfte des Lebensmittelhandwerks, die Getränkemärkte, die Banken und Sparkassen, die Abhol-und Lieferdienste, die Apotheken, die Drogerien, die Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, die Poststellen, die Waschsalons,  die Tankstellen und Tankstellenshops, die Reinigungen, die Kioske, Tabak-und E-Zigarettenläden, den Zeitungsverkauf, die Blumenläden, die Tierbedarfsmärkte, die Bau-und Gartenbaumärkte. Entscheidend ist der Schwerpunkt im Sortiment. Die Beschränkungen gelten auch nicht für den Großhandel und den Online-Handel. 

Gaststätten im Sinne des Hessischen Gaststättengesetzes, Mensen, Hotels und andere Gewerbe, dürfen Speisen und Getränke nur zur Abholung oder Lieferung anbieten. Eine Abholung von Speisen und Getränken darf nur erfolgen, wenn

  • sichergestellt ist, dass die Speisen und Getränke ohne Wartezeit zur Verfügung stehen oder die Warteplätze so gestaltet sind, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Abholerinnen und Abholern gewährleistet ist,
  • geeignete Hygienemaßnahmen getroffen werden und
  • Aushänge zu den erforderlichen Hygienemaßnahmen erfolgen

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