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Wirtschaft

Jennifer Tomandl Social Media & Online Marketing Service

Jennifer Tomandl hilft Selbstständigen, durch Social-Media- und Onlinemarketing stressfrei sichtbar zu werden. Sie ist überzeugt: Je authentischer sich Menschen in der Social-Media-Welt zeigen, desto mehr Erfolg haben sie.

August 2020

Unternehmen:
Jennifer Tomandl Social Media & Online Marketing Service

Gründer:
Jennifer Tomandl

Gründungsdatum:
Oktober 2019

Branche:
Onlinemarketing und Medien

Was treibt Sie an? Was ist Ihr Leitspruch?
"Wer an der Küste bleibt, kann keine neuen Ozeane entdecken." (Ferdinand Magellan)

Interview mit der Gründerin

Worum geht es bei Ihrer Gründung und was ist das Besondere daran?
Ich helfe Selbstständigen, durch Social-Media- und Onlinemarketing stressfrei sichtbar zu werden, um ihre Wunschkunden anzuziehen. Zum einen gebe ich Coachings für alle, die sich selbst um ihre Social-Media-Präsenz kümmern wollen, und mache Profilanalysen. Zum anderen erarbeite ich eine individuelle Social-Media-Strategie, kreiere Content in Form von Grafiken und Texten, auch für die Website, erstelle Social-Media-Designvorlagen und betreue dauerhaft die Kanäle. Ich arbeite im Homeoffice, kann also ortsunabhängig unterstützen und biete eine hohe Flexibilität. Im Vergleich zu großen Social-Media-Agenturen sind die Kosten überschaubar. Meine Kunden und Kundinnen werden zudem die ganze Zeit von mir persönlich betreut. Ich nehme sie als Person mit ihren Werten wahr und gehe individuell auf sie ein. Mein Ziel ist es, dass sie sich in der Zusammenarbeit mit mir und mit ihrem Onlineauftritt wohlfühlen. Viele denken, dass sie sich in der Social-Media-Welt verstellen müssten – aber das ist gar nicht der Fall! Je authentischer sie sich zeigen, desto mehr Erfolg haben sie. Die Menschen interessiert immer die Person dahinter!

Was sind Ihre ersten Erfolge?
Ich hatte meinen Businessplan bei BerufsWege für Frauen prüfen lassen, dort Workshops besucht und auch von mir persönlich erzählt. Dabei habe ich im Traum nicht an Kundenakquise gedacht. Dann wurde ich völlig überraschend kontaktiert, und „BerufsWege für Frauen“ wollte mich als externe Beraterin haben! Das bestätigt: Wenn man sich authentisch präsentiert und seine Persönlichkeit zeigt, hat man den größten Erfolg und zieht Menschen an, die einen beauftragen – ganz ohne Akquise. Im Februar durfte ich vor Ort bei BerufsWege für Frauen zwei Workshops geben, bei denen die Teilnehmerinnen sehr zufrieden waren. Das war ein tolles Gefühl! Der schönste Erfolg ist, dass mir das, was ich tue, nie wie Arbeit vorkommt. Kundengespräche sind für mich so, als würde ich mich mit einer guten Bekannten unterhalten. Es macht einfach Spaß!

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Nach meinem Master in Unternehmensführung und Medienmanagement sowie einigen Praktika im Marketing habe ich eine Weiterbildung im Bereich Suchmaschinenoptimierung absolviert und mehrere Jahre als Online Marketing Manager in einer Werbeagentur gearbeitet. Dann habe ich mich selbstständig gemacht.

Was war für Sie der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Wenn ich eines nicht mag, dann ist es Monotonie. Der Tagesablauf in der Agentur war oft der gleiche. Das war ein bisschen eintönig für mich. Mir fehlten die Veränderung, das persönliche Wachstum, die Kreativität und die Freiheit. Ich wollte mir selbst etwas aufbauen. Hinzu kommt, dass mein Vater jahrelang selbstständig gewesen war. Ich fand es immer toll, wie er das gemacht hat, und habe die Vorteile gesehen. Nach dem Studium wollte ich aber erst einmal Berufserfahrung sammeln, um zu wissen, wie es ist, Vollzeit angestellt zu sein. Die Arbeit mit meinen Kunden und Kundinnen bringt mir jetzt viel Abwechslung. Mal erstelle ich Grafiken oder Designvorlagen für Instagram, mal erarbeite ich eine Social-Media-Strategie oder coache jemanden über Zoom. Immer habe ich das Gefühl: Ich habe jetzt wirklich jemandem geholfen und meine Zeit viel sinnvoller verbracht als zuvor.

Wer hat Sie beraten, wer sind Ihre Helfer und Mentoren?
BerufsWege für Frauen hat mir wie bereits erwähnt sehr geholfen: Dort habe ich meinen Businessplan prüfen lassen und Workshops zum Thema Gründung besucht. Auch durch den Austausch mit meinen Kunden und Kundinnen lerne ich sehr viel – gerade, wenn sie schon seit vielen Jahren selbstständig sind. Wenn man online unterwegs ist, kann man sich außerdem von Personen inspirieren lassen, die bereits dort sind, wo man selbst gerne hinmöchte. Mein Partner unterstützt mich außerdem in allem und hat immer ein offenes Ohr für mich.

Wie haben Sie die ersten Tage als Gründerin erlebt?
Ich war total happy, weil ich nun diese Freiheit gespürt habe – zum Beispiel, dass ich morgens erst einmal anderthalb Stunden spazieren gehen und danach mit der Arbeit beginnen konnte. Aber ich wusste natürlich auch: Ich muss jetzt irgendwie an Kundschaft kommen! Bei meinem ersten Kundengespräch – online, über Videokonferenz – war ich ziemlich aufgeregt. Was hinterher zur Routine wird, ist anfangs noch eine große Sache.

Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?
Es gab eine Zeit, da hatte ich viele kleine Aufträge, aber nichts Langfristiges. Dann habe ich auf Facebook in einer Gruppe gepostet – mich vorgestellt, dargestellt, was für Dienstleistungen ich anbiete, und ein bisschen was über mich persönlich erzählt. Darauf gab es einige Kommentare und E-Mails. Vielleicht war es Glück, vielleicht der richtige Zeitpunkt. Auf jeden Fall sah die Welt am nächsten Tag schon wieder ganz anders aus.

Wie machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Was ist Ihre beste Vermarktungsidee?
Über Social Media, natürlich! Außerdem geht gerade meine Webseite online. Sehr hilfreich finde ich auch die Vernetzung mit Branchenkollegen. Meine Meinung ist: Es bringt nur Vorteile! Über LinkedIn habe ich viele kennengelernt, die ähnliche Dienstleistungen erbringen wie ich. Mit einigen habe ich mich dann online über Zoom ausgetauscht – da haben sich schon viele Dinge entwickelt. Zum Beispiel kann man sich gegenseitig weiterempfehlen. Wenn man ehrliches Interesse an anderen hat und sich authentisch zeigt, zahlt sich das immer aus.

Wie haben Sie die Finanzierung Ihrer Gründung umgesetzt?
Der Gründungszuschuss hat mir in den ersten sechs Monaten eine kleine Sicherheit gegeben. Ansonsten habe ich alles aus privaten Mitteln finanziert. Ich hatte keine Investitionskosten. Da ich im Homeoffice arbeite, brauche ich nur ein paar Programme und die Domain für die Webseite. Das ist schon sehr vorteilhaft.

Welchen Traum möchten Sie noch verwirklichen?
Ich würde gerne einmal drei oder vier Monate lang irgendwo anders leben und arbeiten, vielleicht auf Sardinien, in Palma oder Barcelona – Hauptsache am Strand! Und ich will unbedingt einen Bootsführerschein machen, weil ich dieses Freiheitsgefühl auf dem Wasser liebe. Außerdem hätte ich mega Lust, eine Keynote zum Thema Gründung, Motivation oder Selbstständigkeit zu halten. Es macht mir einfach Spaß, vor Menschen zu sprechen, sie zu inspirieren und sie dadurch zu bereichern – auch auf eine humorvolle Art, damit es nicht langweilig ist.

Bitte ergänzen Sie folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich ...
Da kann ich nur sagen: Diesen Gedanken hatte ich ausschließlich im Angestelltenverhältnis! Da hätte ich geantwortet, dass ich mich weiterbilden oder viel mehr lesen würde, weil ich nicht dazu komme. Aber jetzt ist das nicht mehr so. Ich lebe eigentlich jeden Tag so, wie er mir gefällt, und bin damit zufrieden.

Was ist Ihr besonderer Tipp: Was würden Sie Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Wenn man von vorneherein weiß, dass man etwas Bestimmtes nicht kann, sollte man es auslagern. Dadurch spart man sich viel Zeit und Stress. Ich gehöre auch zu den Menschen, die am liebsten alles selbst machen, aber es ist wichtig, auch mal Hilfe von anderen anzunehmen. Ein weiterer Tipp: Sich offline und online zu vernetzen. Damit meine ich: nicht nur Kontaktanfragen abzuschicken, sondern Termine auszumachen und sich mal dreißig Minuten online mit den Leuten auszutauschen. So erweitert man sein Netzwerk, kann vielleicht sogar Freundschaften aufbauen und gewinnt durch Weiterempfehlung neue Aufträge. Man weiß nie, was sich daraus entwickelt! 

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