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humaQ gGmbH

Torsten Anstädt, Gründer der humaQ gGmbH, wurde vom Hessischen Digital Ministerium mit dem ersten Platz in der Kategorie "Smarte Gemeinschaft – Miteinander Füreinander!" ausgezeichnet.

Seit Anfang 2021, also zum Start der Pandemie in Deutschland, hat das Unternehmen humaQ gGmbH schon über 20 digitale und interaktive Kulturveranstaltungen für ältere Menschen und alle die Lust haben auf Gesellschaft und Kultur durchgeführt und somit über 500 Gäste mit Kunst und Kultur erfreut. Die Herausforderung war tatsächlich die Befähigung der Gäste zur digitalen Teilhabe, hierfür hat das Unternehmen Unterstützung von den "Digital Guides for Golden Ager" von Berufswege für Frauen e.V. in Wiesbaden erhalten. Nicht nur die Senioren waren unsicher im Umgang mit der Technik, sondern auch viele Kulturschaffende.

Die Hessische Staatskanzlei hat den Preis gemeinsam mit der Hessischen Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus ausgelobt. Das Team der humaQ sieht das als tolle Anerkennung ihrer Arbeit und als Ansporn, weiterzumachen.

Eines der Kernthemen bei humaQ ist es, Menschen im Sozialraum/Quartier/Kiez miteinander zu Vernetzen und einen großen Teil auch aus der Einsamkeit zu holen. In Deutschland fühlen sich circa 15.000.000 Menschen einsam, das ist eine große Herausforderung und Auslöser für viele Krankheiten. Dass Kunst und Kultur gesund macht bzw. präventiv wirkt, ist der WHO schon lange bekannt und in England wird mit großen Erfolg Kultur sogar via Rezept verschrieben.

Das Besondere an dem Kultur Format von humaQ ist somit der dialogische Teil, in dem sie aktiv ihre Gäste in den Austausch bringen und damit aus der Einsamkeit. Der gemeinsame Austausch mit den Teilnehmenden und Kulturschaffenden ist so eine große Bereicherung, nicht nur für einsame Menschen.

humaQ berät und entwickelt gemeinsam mit Kommunen, Wohnbaugesellschaften und Sozialen Trägern Quartiere / Sozialräume in denen wir leben und machen diese alters- freundlicher, für ein würdiges Altern. Das Unternehmen baut analoge und digitale Versorgungsstrukturen mit dem Fokus Pflege- und Gesundheit auf. Hierfür befähigen sie auch die Quartiers-Mitarbeiter: innen und entwickeln digitale Lösungen wie zum Beispiel "Die Gute Stunde" um Menschen im Quartier die Digitalisierung auf einen Weg näher zu bringen, den sie als Mehrwert empfinden und akzeptieren.

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