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Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (HZD)

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Mit dem Inkrafttreten des Hessischen Datenverarbeitungsgesetzes 1970 wurde die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (HZD) als Dienstleister der Informationstechnologie der hessischen Landesverwaltung ins Leben gerufen.

Sie arbeitet als betriebswirtschaftlich geführter Landesbetrieb und ist der Dienstaufsicht des Hessischen Ministeriums der Finanzen unterstellt. An den beiden Standorten in Wiesbaden und der Außenstelle Hünfeld, die 1990 eröffnet wurde und seither vor allem für die Justiz zuständig ist, sind rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig.

In enger Zusammenarbeit mit allen hessischen Ministerien und deren nachgeordneten Behörden, dem Hessischen Landtag, der Hessischen Staatskanzlei, sowie der Abteilung »E-Government und Verwaltungsinformatik « des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport werden hessenweit Standards eingeführt und ausgebaut. Die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung führt IT-Projekte durch, organisiert das IT-Hessennetz, pflegt die Software und ist zudem zentrale Beschaffungsstelle für Informationstechnik.

2015 wurden rund 187 Millionen € umgesetzt, 26 Millionen flossen in die Beschaffung. Die 2.800 Server des Rechenzentrums bieten einen Speicherplatz für 150 Terabyte.

Literatur

Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (Hrsg.): Die HZD – IT-Kompetenz aus einer Hand, Wiesbaden 2012.