Kampf gegen Straflosigkeit – Argentiniens Militär vor Gericht
Das Kunsthaus lädt am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 19 Uhr, zu einem Podiumsgespräch mit Wolfgang Kaleck, Autor des Buches „Kampf gegen Straflosigkeit — Argentiniens Militär vor Gericht“, und Michael Alvarez Kalverkamp, Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Buenos Aires (per Live-Zuschaltung) ein.
Podiumsgespräch mit Wolfgang Kaleck & Michael Alvarez Kalverkamp
Wolfgang Kaleck ist Rechtsanwalt, Gründer des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) und ausgewiesene Kenner der Geschichte Argentiniens sowie der Werke von Marcelo Brodsky. Sein neues Buch „Die Stärke des Rechts vs. Das Recht des Stärkeren“ ist ein Plädoyer für das Völkerrecht.
Michael Alvarez Kalverkamp ist seit 2023 Leiter des neuen Regionalbüros der Heinrich-Böll-Stiftung in Buenos Aires für Argentinien, Paraguay und Uruguay. Zwischenzeitlich Pressesprecher der Stiftung in Berlin, leitete er von 2008 bis 2014 das Büro der Stiftung in Chile und von dort auch die Arbeit und Kooperationen in Argentinien.
Marcelo Brodsky wurde international bekannt durch seinen Fotoessay "Buena Memoria" (1997), der die Deportation und Ermordung einiger seiner Klassenkameraden und seines Bruders Fernando Brodsky während der Militärdiktatur in Argentinien thematisiert. Sein Klassenfoto „La Clase“ ist Teil der Ausstellung. Seine Kunst bildet einen Teil des Fundaments für den Kampf um Gerechtigkeit in Argentinien nach der Militärdiktatur.
Die Moderation übernimmt Monique Behr, Leiterin des Kunsthauses.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen. Der Eintritt ist kostenfrei.
Podiumsgespräch am 17 Juni, 19 Uhr
Kunsthaus Wiesbaden
Schulberg 10
65183 Wiesbaden
