D 2026, 116 Min., FSK: ab 12
In ihrem dritten Spielfilm nach ALLES IST GUT und IVO erzählt Eva Trobisch von einer Familie in Greiz, eine Kleinstadt im Süden Thüringens: Da ist die 17-jährige Lea, die sich gerade bei einer Castingshow beworben hat. Leas Familie, das sind ihre Eltern, Matze und Rieke, frisch getrennt, da Rieke schwanger von einem neuen Mann ist, allerdings noch recht ungeübt in den neuen Familienverhältnissen. Ihre Großeltern, die ebenfalls selbst genug Probleme haben, miteinander und mit ihrem Waldhotel, das in der abgelegenen Region mehr Geld verschlingt als es einbringt. Und ihre Tante Kati, in der Lea zwar ein Vorbild sieht, die aber mit ihrem kulturhistorischen Anspruch als Museumsleiterin in der ostdeutschen Provinzstadt gerade bei allen aneckt. Auch in der eigenen Familie. Selbst Leas beste Freundin Bonny ist anderweitig beschäftigt, denn sie ist frisch verliebt in Leas aktivistischen Cousin Edgar.
Regie: Eva TrobischBuch: Eva Trobisch
Kamera: Adrian Campean
Musik: Teho Teardo
Mit Frida Hornemann, Max Riemelt, Eva Löbau, Gina Henkel, Rahel Ohm, Peter René Lüdicke
"Trobisch entwirft ein Gesellschaftsbild (Ost-)Deutschlands, in dem nichts mehr von Bestand zu sein scheint, weder die Berufswelt noch familiäre Verbindungen, alles ist im Vagen. Das ist hochinteressant zu beobachten und dürfte ein Spiegel so manch eigener Erfahrung des Zuschauers sein." doppelpunkt.de