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Freizeit

Djam

02.11.2026, 18:00 Uhr

F/TRK/GR 2017, 96 Min., FSK: ab 6, OmU

Am 2. September verstarb Tony Gatlif im Alter von 77 Jahren. Der in Algerien als Sohn eines Kabylen und einer Roma geborene französische Regisseur, Drehbuchautor, Schauspieler und Komponist wurde durch seinen Film GADJO DILO einem größeren Publikum bekannt. Mit EXILS gewann er in Cannes 2004 den Regiepreis. Auch mit TRANSYLVANIA und DJAM war er dort im Wettbewerb. Für VENGO und GADJO DILO erhielt er als Komponist den César für die beste Filmmusik. Musik, Sozialkritik und die Kultur der Sinti und Roma sind die Hauptthemen seiner Werke. 
Die junge Griechin Djam wird von ihrem Onkel Kakourgos nach Istanbul geschickt, um ein rares Ersatzteil für ein Boot zu besorgen. Dort trifft sie auf die 19-jährige Französin Avril, die als Freiwillige in die Türkei kam, um dort in der Flüchtlingshilfe zu arbeiten - doch ohne Geld und Kontakte ist die junge Frau verloren in der großen fremden Stadt. Die freche und freiheitsliebende, aber auch ebenso großherzige wie unberechenbare Djam nimmt Avril unter ihre Fittiche … und dies ist der Beginn einer Reise voller Hoffnung, wundervoller Begegnungen, großartiger Musik und der Freude am Teilen. 

Eine wichtige Rolle in DJAM spielt der Musikstil Rembetiko, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus der Verbindung der Volksmusik Griechenlands und der osmanischen Musiktradition in den Subkulturen von Athen, Piräus und Thessaloniki hervorgegangen ist. Tony Gatlif versteht diese Musik als "Musik der Ungeliebten, der Menschen, die darauf stolz sind, wer sie sind. Subversive Musik, deren Texte Worte sind, die heilen können."

Regie: Tony Gatlif
Buch: Tony Gatlif
Kamera: Patrick Ghiringhelli
Musik: Tony Gatlif
Mit Daphné Patakia, Simon Abkarian, Maryne Cayon, Kimon Kouris

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