Niñxs – Das Leben glitzert
23.11.2026, 18:00 Uhr
MEX/D 2025, 93 Min., FSK: ab 12, OmU
Mit anschließendem Filmgespräch
Zwei Filme, die spannende Einblicke in die Vielfalt und Kreativität des Kinos aus dem Globalen Süden bieten, sind im Caligari zu sehen. Das komplette Festivalprogramm wird in Frankfurt im DFF präsentiert. Ergänzt werden die Vorführungen durch Filmgespräche und Diskussionen zu Diversitätsthemen mit Filmschaffenden und lokalen Initiativen und Vereinen. Dadurch entsteht ein Raum für Begegnung, Austausch und gegenseitiges Lernen. Im Mittelpunkt steht der Dialog mit dem Publikum. Die Einbeziehung unterschiedlicher Perspektiven und Lebensrealitäten ist Grundprinzip des Festivals.
Das diesjährige Festivalthema lautet "RESIST!" Gerade in Zeiten eines zunehmenden Rechtsrucks, gesellschaftlicher Polarisierung und spaltender Rhetoriken ist es wichtiger denn je, Räume zu schaffen, die Menschen über kulturelle, soziale und biografische Unterschiede hinweg zusammenbringen. Die ausgewählten Filme erzählen von Widerstand gegen Ausgrenzung und Ungerechtigkeit, von Solidarität, Selbstbestimmung und dem Mut, für eine vielfältige und demokratische Gesellschaft einzustehen. Sie machen sichtbar, wie wichtig es ist, Diskriminierung aktiv entgegenzutreten, Verbündete zu sein und miteinander statt übereinander zu sprechen. So eröffnen sie nicht nur neue Perspektiven, sondern stärken auch das Verständnis füreinander und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Am Fuße des Tepozteco, eines heiligen Bergs, der über die Winde und die Fruchtbarkeit wacht, liegt die mexikanische Kleinstadt Tepoztlán. Vor dieser eindrucksvollen Kulisse durchläuft die 15-jährige Karla eine tiefgreifende Veränderung. Während sie die Herausforderungen und Freuden ihrer Transition erlebt, begleitet sie Regisseur*in Kani mit der Kamera. Aus Aufnahmen, die über einen Zeitraum von acht Jahren entstanden sind, entsteht ein einfühlsames und zugleich lebensbejahendes Porträt. Der Film zeigt Karla auf ihrem Weg zu sich selbst, ihre Beziehungen zu Familie und Freund*innen sowie die Bedeutung von Gemeinschaft, Akzeptanz und Selbstbestimmung. So zeichnet er das vielschichtige Porträt einer Trans*Jugendlichen, die ihren eigenen Weg findet und selbstbewusst ihren Platz in der Welt einnimmt.
Regie: Kani LapuertaBuch: Kani Lapuerta
Kamera: Quetzalli Malagón
Musik: Boris Skalsky, Jonathan Noveron
Mit anschließendem Filmgespräch