Chopin – Eine Sonate in Paris
17.12.2026, 17:30 Uhr
PL/F/E 2025, 114 Min., FSK: ab 12, OmU
Paris, 1835. Aufruhr herrscht in Europa. Frédéric Chopin ist 25 und der Star der Stadt. In Salons und bei Soireen wird er gefeiert und vom König verehrt. Er gilt als musikalisches Genie, das mit sensibler Virtuosität mehr bewegt als andere mit donnerndem Pathos. Doch hinter dem strahlenden Glanz verbergen sich Schatten: Chopins Gesundheit ist fragil und seine Musik - kühn, raffiniert, poetisch - zeigt eine Seele, die schwermütiger ist, als er offenbart, beeinflusst von der Sehnsucht nach seiner polnischen Heimat.
Chopin verliebt sich in die Schriftstellerin George Sand, eine unkonventionelle, scharfzüngige und furchtlose Stimme ihrer Zeit. Mit ihr erlebt er kreative Höhenflüge und schmerzhafte Krisen. Doch seine Gesundheit schwindet und die resultierende Abgeschiedenheit schlägt dem Melancholiker aufs Gemüt. Je schwächer sein Körper wird, desto entschlossener wird sein musikalischer Wille. In den späten Nocturnes und Klaviersonaten bündelt Chopin alles, was ihn ausmacht - Sehnsucht, Stolz, Verletzlichkeit und eine künstlerische Freiheit, die ihrer Zeit weit voraus ist.
Buch: Bartosz Janiszewski
Kamera: Michal Sobociński
Musik: Robot Koch
Mit Eryk Kulm, Joséphine De La Baume, Victor Meutelet, Lambert Wilson, Karolina Gruszka, Maja Ostaszewska, Michal Pawlik, Dominika Ostalowska, Martyna Byczkowska
"Nicht nur für Klassikfans, sondern für alle, die opulentes Kino lieben: Das Biopic über Frédéric Chopin ist ein ausdrucksstarkes, stimmungsvolles Drama, das in einer Atmosphäre zwischen flirrender Leichtigkeit und melancholischer Schwermut von Kunst und Vergänglichkeit erzählt." Filmstarts.de