Sprungmarken
Dynamische Navigation einblenden
Dynamische Navigation ausblenden
Suche einblenden
Nachrichten & Soziale Medien
Wo bin ich?
  1. Startseite
  2. Medien
  3. Pressemitteilungen
  4. Suchergebnis

Pressemitteilung

Pressereferat
Beruf & Bildung, Statistik, Homepage, Verkehr
Amt für Statistik und Stadtforschung hat Analyse zu den Pendlern vorgelegt
Immer mehr Menschen pendeln zu ihren Arbeitsstätten und nehmen dafür auch weitere Strecken in Kauf. Gut 77.700 Einpendler nach und 50.000 Auspendler aus der hessischen Landeshauptstadt sprechen eine deutliche Sprache - Arbeiten und Wohnen finden immer häufiger nicht am gleichen Ort statt. In Wiesbaden wurden im vergangenen Jahr 56 Prozent der Arbeitsplätze von Auswärtigen eingenommen, 46 Prozent pendelten von Wiesbaden zu ihrem Arbeitsplatz außerhalb. Das Amt für Statistik und Stadtforschung hat in seiner neuesten Stadtanalyse das Pendelverhalten und die Pendlerverflechtungen dargestellt.
Fast jeder vierte Einpendler kommt aus dem Rheingau-Taunus-Kreis (19.353), mehr als jeder zehnte (9.019) pendelt von Mainz nach Wiesbaden. Die Zuwachsraten der Einpendler sind aus den weiter entfernt gelegenen Städten und Kreisen höher als aus den umliegenden Kreisen – es kann eine Ausweitung des Pendlerradius‘ festgestellt werden. Etwas über die Hälfte der Einpendler nach Wiesbaden wohnt in einem Radius von 20 Kilometern entfernt, acht Prozent legen Strecken über 100 Kilometer zurück.

Die Hauptzielgebiete der Auspendler aus Wiesbaden sind die Städte Frankfurt mit 12.910 und Mainz mit 9.081 Auspendlern. In beiden Städten finden bereits 44 Prozent aller Auspendler aus der hessischen Landeshauptstadt ihren Arbeitsplatz. Wie bei den Einpendlern hat sich auch bei den Auspendlern der Pendlerradius vergrößert. Ein überdurchschnittliches Auspendlerplus lässt sich für die Kreise Mainz-Bingen und Offenbach feststellen. 45 Prozent der Auspendler müssen zwischen 20 und 49 Kilometer zurücklegen, um zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen; Auspendler legen in der Regel weitere Strecken zurück als Einpendler.

Wie zeigt sich die Entwicklung im Zehnjahresvergleich und in den anderen Großstädten des Rhein-Main-Gebietes? Seit dem Jahr 2009 hat sich die Zahl der Auspendler deutlich stärker erhöht (+ 33 Prozent) als die Zahl der Einpendler (+ 12 Prozent). Stark angestiegen ist auch die Zahl der Beschäftigten, die in Wiesbaden wohnen und entweder in Wiesbaden oder auswärts arbeiten (+ 21 Prozent). Auch in Mainz, Frankfurt, Darmstadt und Offenbach ist die Zahl der Auspendler enorm gestiegen, in Offenbach mit 60 Prozent am stärksten. Offenbach hat im Städtevergleich die höchste Auspendlerquote, Darmstadt die größte Einpendlerquote - allerdings fast gleichauf mit Frankfurt.

Sowohl für Ein- als auch für Auspendler gilt: Männer pendeln eher als Frauen, Deutsche eher als Ausländer. Beschäftigte mit einem akademischen Berufsabschluss sind die mobilste Gruppe auf dem Arbeitsmarkt. Zu den weniger mobilen Gruppen gehören Beschäftigte ohne Berufsabschluss, Auszubildende und Teilzeitbeschäftigte, für die sich schon aufgrund ihres geringeren Stundenkontingentes weitere Strecken zum Arbeitsplatz nicht lohnen würden.

Die Wiesbadener Stadtanalyse kann unter www.wiesbaden.de/statistik kostenfrei heruntergeladen werden. Fragen können an das Amt für Statistik und Stadtforschung, Telefon (0611) 315691, E-Mail amt-fuer-statistik-und-stadtforschung@wiesbaden.de gerichtet werden.

+++
Herausgeber:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger
Telefonzentrale Rathaus:
Grafik Pendleranalyse
Grafik Pendleranalyse

Anzeigen