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Pressemitteilung

Pressereferat
Statistik, Gesundheit, Homepage
Ergebnisse der Befragung zur Gesundheit 2016 liegen vor
Rund 70 Prozent der erwachsenen Wiesbadenerinnen und Wiesbadener erfreuen sich einer guten oder sehr guten Gesundheit. 23 Prozent bezeichnen ihren Gesundheitszustand als mittelmäßig und sechs Prozent als schlecht oder sehr schlecht. Damit entspricht das gesundheitliche Befinden der Einwohnerschaft Wiesbadens dem der Bevölkerung in ganz Deutschland. Dies ist ein Ergebnis der vom Amt für Strategische Steuerung, Stadtforschung und Statistik durchgeführten Gesundheitsumfrage 2016, in deren Mittelpunkt das subjektive gesundheitliche Wohlbefinden und das Gesundheitsverhalten stand.
Als weitere Ergebnisse der Umfrage können folgende Aussagen getroffen werden: 74 Prozent der befragten Wiesbadenerinnen und Wiesbadener sind innerhalb der letzten zwei Jahre zu Vorsorgeuntersuchungen gegangen; 83 Prozent haben innerhalb des letzten Jahres eine Allgemeinmedizinerin oder einen Allgemeinmediziner aufgesucht; 76 Prozent waren in diesem Zeitraum bei Fachärzten oder Fachärztinnen - ein Viertel von ihnen wartete gar nicht oder nur kurze Zeit auf einen Facharzttermin: 41 Prozent warteten ein bis vier Wochen und 33 Prozent einen Monat und länger; 22 Prozent der Befragten mussten in den letzten zwei Jahren an Wochenenden oder Feiertagen ärztliche Notfallhilfe in Anspruch nehmen; 70 Prozent waren in den letzten zwölf Monaten an einem Tag oder mehreren Tagen so krank, dass sie ihren beruflichen und/oder privaten Belangen nicht nachgehen konnten; 48 Prozent litten in den zurückliegenden vier Wochen unter seelischen Beeinträchtigungen; der letzte Erste-Hilfe-Kurs liegt bei 70 Prozent der Befragten zwei Jahre und länger zurück; 85 Prozent sind im Besitz eines Impfpasses und 29 Prozent haben einen Organspendeausweis.

Die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener wurden auch gefragt, was sie sich unter einer gesunden Stadt vorstellen. 51 Prozent der Befragten äußerten sich dazu, viele mit sehr konkreten Vorstellungen: 63 Prozent wünschen sich andere Verkehrskonzepte, die unter anderem die Förderung des Radverkehrs, Verkehrsberuhigung und autofreie Zonen sowie die Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs beinhalten; 33 Prozent betonen die Notwendigkeit der Lärmminderung sowie Maßnahmen gegen Luftverschmutzung; 30 Prozent verbinden mit einer gesunden Stadt Grünflächen, Stadtbegrünung und Parks, deren Erhaltung, Erweiterung und Pflege; 25 Prozent sehen Spiel-, Sport- und Bewegungsflächen sowie Sport- und Bewegungsangebote und eine entsprechende Infrastruktur, die allgemein zugänglich und kostenlos zur Verfügung steht, als wesentlichen Beitrag an. Erst an fünfter Stelle des Gesunde-Stadt-Wunschkatalogs stehen eine gute medizinische und ärztliche Versorgung durch genügend Ärzte und Fachärzte, kurze Wartezeiten sowie gutausgestattete und funktionierende Krankenhäuser, Rettungs- und Notfalldienste und Sicherstellung von Pflege. Die Landeshauptstadt Wiesbaden ist kürzlich dem Gesunde-Städte-Netzwerk beigetreten.

Die Ergebnisse basieren auf der Befragung von 942 Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern im Alter von 18 bis 79 Jahren, die sich, von insgesamt 3.000 zufällig ausgewählten Personen, an der Umfrage beteiligten. In der Befragtengruppe sind im Vergleich zur Gesamtbevölkerung jüngere und zugewanderte Einwohner und Einwohnerinnen in geringerem Maße vertreten. Die Befragungsergebnisse können deshalb nicht als repräsentativ angesehen werden, sondern spiegeln stärker die Meinung der älteren deutschen Einwohnerinnen und Einwohner wider. Gleichwohl liefert die Umfrage erstmals Anhaltspunkte zur subjektiven Gesundheit der Wiesbadener Bevölkerung, die Trends und Tendenzen erkennen lassen und insbesondere soziale Unterschiede bei gesundheitsrelevanten Rahmenbedingungen sowie Lebens- und Verhaltensweisen deutlich machen. Auch räumliche Disparitäten sowie partiell Vergleiche mit regionalen und bundesweiten Ergebnissen können aufgezeigt werden.

Die Wiesbadener Stadtanalyse kann unter www.wiesbaden.de/statistik kostenfrei heruntergeladen werden. Für Fragen steht das Amt für Strategische Steuerung,
Stadtforschung und Statistik, Telefon (0611) 315691, Fax (0611) 313962,
E-Mail amt-fuer-strategische-steuerung-stadtforschung-und-statistik@wiesbaden.de


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Herausgeber:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger
Telefonzentrale Rathaus:
Grafik: Arztbesuche im letzten Jahr
Grafik: Arztbesuche im letzten Jahr

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