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Lyrik-Preis Orphil an Ulrike Draesner
Die Schriftstellerin Ulrike Draesner erhält am Freitag, 30. September, im Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, um 19.30 Uhr den Lyrik-Preis Orphil der Stadt Wiesbaden. Eine Fachjury, bestehend aus dem Kritiker und Herausgeber Michael Braun, dem Literaturkritiker Alf Mentzer sowie der Schriftstellerin Silke Scheuermann, hat sich einstimmig für die Preisträgerin entschieden. Ulrike Draesner erhält die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung aus den Händen von Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz für ihren 2014 erschienenen Band „Subsong“ (Luchterhand Literaturverlag). Das Buch beeindruckte die Jury durch „seine spielerische Intellektualität“. Die Autorin setze Laute und Vogelstimmen, kindliche Sprache und mütterliche Einlullgesänge ein, um wissenschaftlich und kulturell geformte Sprechweisen in anderen Texten zu grundieren.
Zudem zeichnet die Jury die 1985 in Berlin geborene Lyrikerin Rike Scheffler aus. Sie erhält für ihr Gedichtbuch „der rest ist resonanz“ (kookbooks Verlag) den mit 2.500 Euro dotierten Orphil-Debütpreis. Ihre Gedichte zelebrierten die kompositorische Einheit von Sprache, Musik und Gesang und entfalteten sich als Text-Klang-Collagen von außerordentlicher Suggestivität, so Michael Braun.

Die musikalische Umrahmung der Preisverleihung übernimmt das „Contrast Trio“, bestehend aus Yuriy Sych (Klavier), Tim Roth (Bass) und Martin Standke (Schlagzeug), das 2016 den Hessischen Jazzpreis erhalten hat.

Vergeben wird der Orphil alle zwei Jahre an Lyriker oder Lyrikerinnen, die mit ihrem Werk Stellung beziehen und sich politischen wie stilistischen Moden zu widersetzen wissen.

Veranstalter ist das Kulturamt Wiesbaden in Kooperation mit hr2-kultur; moderiert wird die Veranstaltung von Alf Mentzer (hr2-kultur). Der Eintritt ist frei.

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Herausgeber:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger
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