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Stadtmuseum: „Impulse – Nassau im Spannungsfeld der Konfessionen“
Die kulturgeschichtliche Ausstellung zur Reformation in Nassau „Impulse – Nassau im Spannungsfeld der Konfessionen“ wird vom 22. November 2017 bis zum 13. Mai 2018 im „sam – Stadtmuseum am Markt“ gezeigt. Am Mittwoch, 22. November, feiern die evangelischen Christen in diesem Jahr den Buß- und Bettag; deshalb wurde dieser Tag für den Beginn der Ausstellung gewählt. Am Vorabend, Dienstag, 21. November, 19 Uhr, wird die Ausstellung eröffnet. Gäste sind herzlich willkommen; es wird um Anmeldung im Sekretariat des Stadtmuseums (Kontakt siehe unten) gebeten.
Der Beitrag Nassaus zum Protestantismus

Im 500. Jahr des Thesenanschlags durch Martin Luther zeigt das Stadtmuseum, welchen Beitrag Nassaus Fürsten und Bürger zur Ausbreitung und Festigung des Protestantismus geleistet haben. Auf einer Zeitreise vom Mittelalter bis in die Moderne begegnet man Personen und Ereignissen, die für die Region zwischen Rhein, Main und Westerwald von herausragender Bedeutung für die Geschichte des Protestantismus waren oder noch sind.

Die Ausstellungsbesucher tauchen in die Glaubenswelt des Spätmittelalters ein und erleben die damaligen drei Linien des Hauses Nassau - Nassau-Wiesbaden-Idstein, Nassau-Weilburg und Nassau-Dillenburg - in ihrem jeweiligen Umgang mit der neuen Glaubenslehre. In den Niederlanden führt ein Nassauer, Wilhelm von Oranien, genannt „Der Schweiger“, den Unabhängigkeitskrieg, der auch ein Glaubenskrieg ist. Sein Bruder Johann VI. gründet mit der Hohen Schule von Herborn eines der bedeutendsten calvinistischen Zentren im alten Reich.

Die Vereinigung beider protestantischer Konfessionen in der „Nassauischen Union“ im Jahr des 300-jährigen Reformationsjubiläums 1817 wurde ein Meilenstein für die moderne Geschichte des evangelischen Glaubens. Mit dem „Wiesbadener Kirchenbauprogramm“ werden die Anforderungen des evangelischen Gottesdienstes an einen Zentralbau erfüllt; es erlangt bald großen Einfluss in der evangelischen Kirchenbauarchitektur und die Wiesbadener Ringkirche bekommt Vorbildcharakter.

Zahlreiche Impulse erhielt der Nassauer Raum durch die Reformation und ihre Folgen. Zahlreiche Impulse gingen aber auch von Nassau aus und zeigten Wirkung. Die Ausstellung will diese Wechselwirkung aufzeigen: Nassau im Spannungsfeld der Konfessionen - ein ereignisreiches Kapitel.

Bedeutende Objekte der Sammlung Nassauischer Altertümer

Da die Stiftung Stadtmuseum auch die Sammlung Nassauischer Altertümer in ihren Depots verwahrt, konnte die Ausstellung, die bedeutendes Kunsthandwerk und edle Grafik präsentiert, fast vollständig auf eigene Bestände zurückgreifen. Leihgaben kommen aus der Hessischen Landesbibliothek, Unterstützung fand man im Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden. Als Gestalter konnte die Stiftung Stadtmuseum das Gestalterbüro „Schwarz-Düser. Düser Museumsgestalter“ gewinnen, als Kuratorin arbeitete Johanna Körner aus Mainz. Das Grobkonzept stammt vom Kommissarischen Direktor des Stadtmuseums, Dr. Bernd Blisch.

Kinder-Ausstellung „Luther bewegt - Bewegter Luther“

Schon in den letzten Wochen machte die Ausstellung „Luther bewegt – bewegter Luther“ im Kirchenfenster „Schwalbe 6“, Schwalbacher Straße 6, von sich reden - ebenso das museumspädagogische Programm „Luther x 3“, das das Stadtmuseum dazu angeboten hat. Die Ausstellung, ein Gemeinschaftsprojekt von Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse der Elly-Heuss-Schule in Wiesbaden, wurde wegen des großen Erfolges und Interesses nicht nur verlängert, sondern wird ab dem 21. November auch noch für einige Wochen im Stadtmuseum gezeigt werden. Die Schülerinnen und Schüler haben hier Luthers Leben und Wirken mit Playmobil-Figuren “inszeniert“ und bringen die Ausstellung am 21. November persönlich ins Stadtmuseum.

Begleitprogramm

Führung durch die Ausstellung (Gruppen bis 25 Personen) können individuell gebucht werden. Für eine Führung entstehen neben dem Eintrittspreis noch Kosten in Höhe von 50 Euro. Kostenlose öffentliche Führungen für Einzelpersonen werden im Rahmen des Samstagsprogramms des Stadtmuseums an jedem Samstag um 14 Uhr angeboten.

Im Rahmen der Ausstellung soll es auch Führungen durch die Wiesbadener Ringkirche und die Wiesbadener Lutherkirche geben. Die Termine werden in der Tagespresse bekanntgegeben.

Spezielle Führungen für Kinder und Schüler im Grundschulalter finden unter dem Titel „sam und der liebe Gott“ statt. Der Eintritt für Kinder ist frei. Die Führungsgebühr beträgt 30 Euro.

Unter dem Titel „Mittwochs um 12!!“ finden Kurzvorträge zu ausgewählten Objekten und Themen der Ausstellung statt:

Mittwoch, 29. November: Die Pilgerfahrt Johanns V. von Nassau nach Jerusalem
Mittwoch, 6. Dezember: Papst oder Teufel - ein Krug mit zwei Gesichtern
Mittwoch, 13. Dezember: Die Totenmaske Wilhelms des Schweigers
Mittwoch, 17. Januar: Herborn und die Hohe Schule

Die Vorträge, die auch von Februar bis Mai fortgesetzt werden, werden auch im Stadtmuseum angeboten; sie dauern rund 30 Minuten. Der Eintrittspreis von fünf Euro für das Museum muss gezahlt werden, die Vorträge selbst sind kostenlos.

Für weitere Informationen und die Buchung von Führungen steht das Sekretariat des Stadtmuseums unter Telefon (0611) 34132877 oder per E-Mail stadtmuseum@wiesbaden.de zur Verfügung.

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Herausgeber:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
Tel.:
Fax.:
0611 31-3903
Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger
Telefonzentrale Rathaus:
Ein Glaubenskrieg, der ein Unabhängigkeitskrieg wurde: Totenmaske Wilhelms von Nassau-Oranien, genannt "Der Schweiger"
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Patene aus Sonnenberg, siehe Goldkelch
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Goldkelch aus Sonnenberg, Geschenk der Familie von Nassau-Sporkenburg an den evangelischen Pfarrer in Sonnenberg
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Spätmittelalterliche Frömmigkeit: Pietà aus Alabaster, erste Hälfte 15. Jhdt.
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