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Über den Teppich aus Gewalt und Angst - Sherko Fatah liest „Schwarzer September”
Mit Sherko Fatah ist am Donnerstag, 21. November, einer der spannendsten Autoren zum Nahen Osten im Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, zu Gast. Um 19.30 Uhr spricht er mit Christoph Schröder (DIE ZEIT, Süddeutsche Zeitung) über seinen neuen Roman „Schwarzer September“, der wie die Vorgänger die gegenwärtigen Auseinandersetzungen im kurdischen Grenzgebiet zwischen Iran, Irak und der Türkei zum Ausgangspunkt nimmt. Die Auswirkungen dieser Konflikte werden dabei spürbar bis nach Europa.
„Schwarzer September“ ist angesiedelt in den 1970er Jahren und folgt den rebellischen Idealisten Theresa, Alexander und Jakob in den Nahen Osten, wo sie sich in terroristischen Vereinigungen ausbilden lassen wollen. Im Austausch wechseln Menschen aus den arabischen Staaten in die Bundesrepublik, um sich an gleichwohl aggressiven Aktionen zu beteiligen. Sie alle werden verbunden durch einen Teppich aus Gewalt und Angst, der bis in die Gegenwart reicht.

Sherko Fatah wurde 1964 in Berlin geboren und zählt zu den bedeutendsten Autoren dokumentarischer Romane der Gegenwart. Durch seine multinationalen Wurzeln liegt sein Fokus dabei stets auf dem Aufeinandertreffen des europäischen und arabischen Kulturkreises. Für sein Debüt „Im Grenzland“ erhielt er den Aspekte-Literaturpreis und den Sonderpreis des Deutschen Kritikerpreises für das bemerkenswerteste Prosa-Debüt. „Schwarzer September“ ist sein siebter Roman.
Karten im Vorverkauf zu acht, ermäßigt fünf Euro, zuzüglich Vorverkaufsgebühr, gibt es bei der Tourist-Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Telefon (0611) 1729930, der TicketBox in der Wiesbadener Galeria Kaufhof, Kirchgasse 28, Telefon (0611) 304808 sowie online unter www.wiesbaden.de/literaturhaus. An der Abendkasse kosten die Karten elf, ermäßigt acht Euro.

Weitere Informationen sind unter www.wiesbaden.de/literaturhaus zu finden.

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Herausgeber:
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65183 Wiesbaden
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