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Domäne Mechtildshausen: „Kein Grund zur Sorge, aber weitere Proben“
Die Domäne Mechtildshausen befindet sich südlich des US-Militärstützpunktes, auf dem, wie der derzeitigen Presseberichterstattung zu entnehmen ist, giftige PFC-Schadstoffe (per- und polyfluorierte Chemikalien) mit hundertfacher Grenzwertüberschreitung nachgewiesen wurden. Die Chemikalien belasten den Boden der Airbase und stammen wahrscheinlich von Löschschäumen, die bei Feuerwehrübungen auf dem Gelände verwendet wurden. Die PFC-Schadstoffe sind so vermutlich in das Grundwasser gelangt.
Auch in zwei von drei auf dem Gelände der Domäne Mechtildshausen befindlichen Brunnen wurde im vergangenen Jahr bei einer Probe des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie ein 1,6- beziehungsweise 2,3-fach erhöhter PFC-Wert festgestellt. „Zwei der beprobten Brunnen wurden von der Domäne nie genutzt, die Nutzung des dritten Brunnens wurde nach Bekanntwerden der Messergebnisse sofort eingestellt. Eine Wässerung der Anbau- und Weideflächen hat aber auch aus diesem Brunnen nicht stattgefunden. Das Gemüse und Obst der Domäne, ebenso wie die Tiere werden überwiegend aus Trinkwasserquellen der Wasserversorgungsbetriebe Wiesbaden WLW versorgt. Diese stehen in keinen Zusammenhang mit dem Grundwasserreservoir, in dem die Schadstoffe nachgewiesen wurden“ erklärt der Geschäftsführer der Wiesbadener Jugendwerkstatt Werner Backes. „Alle Produkte der Domäne Mechtildshausen werden nach strengsten Bio-Richtlinien erzeugt. Auch die zugekauften Lebensmittel, wie etwa das Mehl für die Backstube, durchlaufen wiederkehrende Kontrollen und erfüllen die notwendigen Voraussetzungen.“

Auch wenn es keinen Grund zur Sorge gibt, hat der Geschäftsführer der Wiesbadener Jugendwerkstatt weitere Beprobungen veranlasst. „Die Sicherheit beim Verzehr unserer Produkte hat höchste Priorität. Der Sommer steht vor der Tür, und wir wollen unseren Kundinnen und Kunden auch zukünftig hochwertige Bio-Produkte anbieten“, so Backes.

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