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16. Deutsches FernsehKrimi-Festival mit Ehrenpreis an Barbara Auer und Matthias Brandt, prominenten Gästen und neuem Krimiserienwettbewerb
Festivalauftakt am Sonntag, 1. März, in Wiesbaden mit Ehrenpreisverleihung, prominenten Gästen, neuer Krimiserienwettbewerb am Montag, 2. März, und Start des Wettbewerbs am Dienstag, 3. März, mit der Premiere von „Tatort – Die Guten und die Bösen“ (HR), unter anderem in Anwesenheit der Schauspielerinnen und Schauspieler Isaak Dentler, Wolfram Koch, Peter Lohmeyer, Dennenesch Zoudé sowie Drehbuchautor David Ungureit und Regisseurin Petra K. Wagner.
Der Ehrenpreis des 16. Deutschen FernsehKrimi-Festivals geht an Barbara Auer und Matthias Brandt für ihre herausragenden schauspielerischen Leistungen in den „Polizeiruf 110“-Folgen „Kreise“, „Wölfe“ und „Tatorte“. Der Preis wird am 1. März in der Caligari Filmbühne in Wiesbaden verliehen. Beide Schauspieler spielen in den von Christian Petzold inszenierten Folgen ein Ermittlerduo und fragiles Liebespaar, das in einer düsteren Welt „trotz allem der menschlichen Sehnsucht eine Stimme verleiht“. Die drei gemeinsamen TV-Auftritte seien unvergesslich und „Kriminalfilme in Vollendung“, so die Jury in ihrer Begründung. "Es freut mich ganz besonders, ein so herausragendes Schauspiel-Duo in Wiesbaden zu ehren und den noch jungen Ehrenpreis so hochrangig etabliert zu haben. Die konstant hohe Anzahl von Einreichungen für den Wettbewerb zeigt auch, dass der Deutsche FernsehKrimi-Preis eine begehrte Auszeichnung in der Branche ist und bleibt“, so Axel Imholz, Kulturdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Zum Festivalauftakt am 1. März findet bereits um 17 Uhr im Foyer der Caligari Filmbühne die Ausstellungseröffnung mit Fotografien zu „Die Macht der Hände“ in Anwesenheit der Künstlerin Heidi Schade statt. Ab 18 Uhr werden neben den Ehrenpreis-Trägerinnen und -Trägern unter anderem auch Regisseur Christian Petzold und weitere Filmschaffende erwartet. Anschließend wird die BR-Produktion „Polizeiruf 110 – Kreise“ zu sehen sein.

Erstmals sucht das Festival 2020 im Krimiserienwettbewerb „Folgenschwer“ nach der besten Krimiserie des Jahres. Nominiert sind „23 Morde“ (SAT.1/JOYN), „Der Pass“ (SKY), die finale Staffel „4 Blocks“ (TNT SERIE), „Die verlorene Tochter“ (ZDF) sowie Staffel drei von „Babylon Berlin“ (X FILME/ARD DEGETO/SKY/WDR/BETA FILM). Am 2. März ab 16.30 Uhr laufen ausgewählte Folgen in der Caligari Filmbühne, zum Gespräch werden unter anderem Regisseur Özgür Yıldırım und Drehbuchautor Christian Jeltsch erwartet. Eine Jury von Studierenden aus Hochschulen und Universitäten der Rhein-Main-Region votet für die beste Produktion.

Am 3. März um 20 Uhr startet der Wettbewerb mit der Premiere von „Tatort – Die Guten und die Bösen“ (HR), zu der die Schauspielerinnen und Schauspieler Isaak Dentler, Wolfram Koch, Peter Lohmeyer, Dennenesch Zoudé, Regisseurin Petra K. Wagner, Drehbuchautor David Ungureit und Redakteurin Liane Jessen erwartet werden. In der HR-Produktion ist die 2019 verstorbene Hannelore Elsner in einem ihrer letzten Fernsehauftritte zu sehen.

Insgesamt zehn TV-Produktionen laufen im Wettbewerb; darunter mit „Das Gesetz sind wir“ (ZDF), „Tatort – Lass den Mond am Himmel stehn“ (BR) und der NDR-Produktion „Polizeiruf 110 – Der Tag wird kommen“ drei weitere Premieren.

Zum 50. Geburtstag des Tatorts sind auch vier Produktionen des traditionsreichen Formats beim Festival dabei. Im 30. Jahr der deutschen Einheit sind Fernsehkrimis von Sendern aus nahezu allen Regionen Deutschlands im Wettbewerb vertreten. Neben Produktionen von ZDF, ARTE, SAT.1., NDR, BR, MDR und HR auch vom ORF. Die Werke zeigen – häufig anhand von Einzelschicksalen – eine große Bandbreite lokaler wie emotionaler Beziehungsgeflechte in der deutschen Gesellschaft.

2020 setzt sich die Jury für den Deutschen FernsehKrimi-Preis aus dem Krimiautor und diesjährigen Krimistipendiaten der Stadt Wiesbaden, Max Annas, dem Drehbuchautor Sascha Arango und den Schauspielern Felix Klare, Chiara Schoras und Belinde Ruth Stieve zusammen.

Zahlreiche Filmschaffende haben sich zum Festival angemeldet, darunter unter anderem der Schauspieler Armin Rhode, die Regisseure Lars Becker und Eoin Moore sowie die Drehbuchautoren Erol Yesilkaya und Nils-Morten Osburg.
Die Preisverleihung des Deutschen FernsehKrimi-Preises findet am Freitag, 6. März, um 20 Uhr in der Caligari Filmbühne statt.

Neben dem Wettbewerb widmet sich der Doku-Crime-Abend am Donnerstag, 5. März, aktuellen rechtsradikalen Entwicklungen in Deutschland, unter anderem mit der Doku „Der Mordfall Lübcke und rechter Terror in Deutschland“ (NDR/WDR/MDR).

Mit dem Drehbuchwettbewerb „Deutschlands spannendster Fernsehkrimi-Drehbuchnachwuchs“ sucht das Festival gemeinsam mit HessenFilm und Medien nach abendfüllenden Drehbuchstoffen von Nachwuchsautorinnen und -autoren. Nominiert sind vier der eingereichten Stoffe, die am Abend des 5. März in einer Lesung live in der Caligari Filmbühne vorgetragen werden. BR-Redakteurin und Hochschuldozentin Cornelia Ackers, Sandra Duschl von der HessenFilm und Medien und Produzent Ronald Mühlfellner bilden die Drehbuchwettbewerbs-Jury. Zu gewinnen ist eine Zusammenarbeit mit TOP: Talente e. V., die bei der Entwicklung des Stoffes vom Exposé bis zum Treatment begleitet und die kostenlose Teilnahme an einem Pitch-Workshop im Herbst in Baden-Baden ermöglicht.

Den Abschluss des Festivals bildet am Samstag, 7. März, ab 18 Uhr, die „Lange FernsehKrimi-Nacht“. Bis zum Morgen des Sonntag, 8. März, werden noch einmal alle zehn Wettbewerbsbeiträge in der Caligari Filmbühne zu sehen sein.

Das Deutsche FernsehKrimi-Festival ist eine Veranstaltung des Kulturamtes der Landeshauptstadt Wiesbaden mit Unterstützung durch die HessenFilm und Medien GmbH und dem Hessischen Rundfunk, in Kooperation mit dem Medienzentrum Wiesbaden, der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, dem Literaturhaus Villa Clementine und dem Wiesbadener Kurier.

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Herausgeber:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
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