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20 Jahre WVV Wiesbaden Holding
20 – 170 – 320 – 490 - diese vier Zahlen nennt Rainer Emmel, Geschäftsführer der städtischen WVV Wiesbaden Holding GmbH (WVV), anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Gesellschaft und erläutert dazu den Hintergrund. Im Mai 2000 wurde die WVV als 100-prozentige Tochter der Stadt gegründet und die damalige Kämmerin Inge Vittoria als erste Geschäftsführerin bestimmt. Unter dem Dach der WVV bündelt die Landeshauptstadt ihre Beteiligungen an den Wiesbadener Versorgungs-, Verkehrs- und Immobilienunternehmen. ESWE Versorgung, ESWE Verkehr, die Wohnungsbauunternehmen GWW und GeWeGe, die Stadtentwicklungsgesellschaft SEG, die WiBau für den Bau und das Facility Management von Schulen und die GWI zur Verwaltung der städtischen Gewerbeimmobilien sind jeweils eigenständige Unternehmen. Die Klammer bildet die Steuerung der Finanzströme, das gemeinsame Arbeiten an Projekten und die Verpflichtung gegenüber der Stadt, gemeinsame Aufgaben, beispielsweise im Wohnungsbau, umzusetzen.
„Rückblickend betrachtet waren es 20 wirtschaftlich erfolgreiche Jahre für die WVV und ihre Gesellschafterin, die Landeshauptstadt Wiesbaden. In den ersten Jahren stand zunächst die Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs im Fokus. Seit 2010 werden zudem Ausschüttungen an den Haushalt der Stadt geleistet, bis Ende 2020 werden das mehr als 170 Millionen Euro sein“, sagt Emmel.

Auf mehr als 320 Millionen Euro belaufen sich die Mittel, die seit dem Jahr 2001 überwiegend aus den erwirtschafteten Überschüssen des Energiesektors für den ÖPNV eingesetzt werden. „Damit wird ein Beitrag geleistet, den Busverkehr am Laufen zu halten. Und das äußerst erfolgreich“, so der WVV-Geschäftsführer. ESWE Verkehr meldete vor kurzem, 60 Millionen Fahrgäste befördert zu haben. „Aber auch Projekte zur Realisierung des emissionsfreien Verkehrs, denken wir beispielweise an die Anschaffung elektrobetriebener Busse, müssen finanziert werden. Hier steht die WVV im guten und ständigen Austausch mit den zuständigen Dezernenten und städtischen Gremien, um auszuloten, welchen Beitrag zur Finanzierung geleistet werden kann“, führt Emmel aus.

Ausschüttungen an den städtischen Haushalt und die Verlustübernahme für den ÖPNV beliefen sich somit auf rund 490 Millionen Euro seit Bestehen der WVV. Darüber hinaus war die WVV auch dann tätig, wenn es um die Finanzierung und Entwicklung von Immobilien mit besonderer Bedeutung ging. So wäre die Mauritiusgalerie ohne den Kauf durch die WVV und die damit einhergehende Projektentwicklung heute wahrscheinlich kein belebender Innenstadtfaktor. Durch die Revitalisierung und die Ansiedlung der Mediathek und der Stadtpolizei in der Fußgängerzone - bei gleichzeitigem Erhalt von 14 Wohnungen - ist eine frühere Problemimmobilie zum belebenden Element geworden. In der WVV-Immobilie Marktkeller hat das "sam – Stadtmuseum am Markt" seine neue Heimat gefunden. Auf rund 1.300 Quadratmetern können Besucherinnen und Besucher die Geschichte der Hessischen Landeshauptstadt entdecken.

Auch zukünftig wird die WVV zusammen mit der Stadt als Gesellschafterin und den städtischen Gesellschaften an den gemeinsamen Zielen arbeiten. Die Weiterentwicklung von ESWE Verkehr zum umfassenden Mobilitätsdienstleister, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und die damit einhergehenden wirtschaftlichen und finanziellen Fragen sind Beispiele für die Schwerpunkte in den kommenden Jahren.

„Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sind derzeit noch nicht absehbar, werden aber vieles auf den Prüfstand stellen und Entscheidungen der kommenden Jahre bestimmen. Auch in Zukunft und im Hinblick auf die genannten Herausforderungen wird sich die Zusammenarbeit zwischen Stadt, der WVV und den städtischen Gesellschaften bewähren“, ist sich Geschäftsführer Rainer Emmel abschließend sicher.

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Herausgeber:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger
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