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Befragung: Das meistgenutzte Verkehrsmittel bleibt das Auto
Nachdem die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener im Jahr 2013 schon einmal umfassend zu ihrem Verkehrsverhalten befragt wurden, gab es 2018 eine Neuauflage der Befragung. Durchgeführt wurde die Umfrage von der TU Dresden im Auftrag des Rhein-Main-Verkehrsverbundes. Die Stadt Wiesbaden und ESWE-Verkehr haben sich unter Federführung des RMV ebenfalls an der Befragung beteiligt.
Für die Stadt Wiesbaden haben sich rund 2.000 Personen die Mühe gemacht, den ausführlichen Fragebogen zu beantworten. Dieser enthielt einen allgemeinen Teil mit Fragen zum Haushalt selbst, wie beispielsweise Haushaltsgröße oder Einkommen, Ausstattung des Haushalts mit Fahrzeugen wie Auto oder Fahrrad sowie Alter oder Erwerbsstatus der Personen im Haushalt. Kernstück der Umfrage war jedoch der sogenannte Wegefragebogen. Dabei musste jede befragte Person einen ganzen Tag lang jeden zurückgelegten Weg aufzeichnen. Welche unterschiedlichen Verkehrsmittel wurden genutzt, was war der Zweck des Weges, wie weit war der Weg und wie lange hat er gedauert - das alles musste genau dokumentiert werden. Fleißig haben die Befragten auf diese Weise über 6.000 Wege dokumentiert.

In 80 Prozent der Haushalte gibt es einen Pkw, ein ähnlich hoher Wert wie schon 2013. Die Ausstattung der Haushalte mit Fahrrädern war im Jahr 2013 mit 73 Prozent jedoch merklich höher als bei der aktuellen Befragung, in der nur noch in 66 Prozent der Haushalte ein Fahrrad oder Elektrofahrrad zu finden ist. Es wurde auch gefragt, ob die Teilnehmenden in den letzten zwölf Monaten Carsharing oder Leihräder genutzt haben. 7,3 Prozent nutzten in diesem Zeitraum Leihräder. Auf ähnliche Werte kommt auch das Carsharing. 7,9 Prozent der Befragten haben Carsharing in den letzten zwölf Monaten genutzt - 2013 waren es nur 2,5 Prozent.

Der erste Blick bei Mobilitätsbefragungen gilt in der Regel immer dem „Modal Split“ und wie er sich verändert hat. Der „Modal Split“ beschreibt, mit welchen Verkehrsmitteln die Wiesbadener ihre Wege zurücklegen. Dies kann zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln geschehen. Entscheidende Veränderungen gegenüber 2013 hat es nicht gegeben, das Verkehrsverhalten hat sich also fast nicht geändert. Nach wie vor wird fast die Hälfte aller Wege (49 Prozent) mit dem Auto zurückgelegt. 28 Prozent aller dokumentierten Wege werden zu Fuß bewältigt, das sind drei Prozentpunkte weniger als 2013. Der öffentliche Verkehr hält 17 Prozent aller Wegeanteile und bleibt nahezu unverändert. Das Fahrrad kann etwas zulegen. Lag der Anteil der Wege mit dem Fahrrad im Jahr 2013 bei fünf Prozent, so sind es 2018 sieben Prozent. Das ist eine bescheidene Zunahme, die aber zumindest statistisch signifikant ist. Wenn man aber bedenkt, dass der Anteil der Wege mit dem Fahrrad in anderen Großstädten im Schnitt bei 14 Prozent liegt, so hat Wiesbaden noch Luft nach oben.

Zu welchem Zweck sind die Einwohnerinnen und Einwohner unterwegs? Die meisten Wege dienen dem Einkaufen oder dem Nutzen von Dienstleistungen (27 Prozent), gefolgt von Freizeitwegen (26 Prozent) und dem Weg zum eigenen Arbeitsplatz (23 Prozent). Jeder mobile Wiesbadener legt pro Werktag 3,8 Wege zurück, wobei die mittlere Wegelänge 7,1 Kilometer beträgt. Für einen Weg werden im Schnitt 21 Minuten gebraucht. Auf den Kurzstrecken dominieren deutlich die Fußwege, aber auch die kurzen Wege werden gerne schon mal mit dem Auto zurückgelegt. Von allen Wegen, die mit dem Auto gemacht werden, enden immerhin 16 Prozent bei unter zwei Kilometern.

Die Wiesbadener Stadtanalyse kann unter www.wiesbaden.de/statistik kostenfrei heruntergeladen werden. Fragen beantwortet das Amt für Statistik und Stadtforschung,
Telefon (0611) 315691, E-Mail amt-fuer-statistik-und-stadtforschung@wiesbaden.de.

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Herausgeber:
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65183 Wiesbaden
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