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Ältere Menschen, Gesellschaft & Soziales, Homepage
Tablets für stationäre Pflege-, Alten- und Behinderteneinrichtungen
Das Land Hessen hat 10.000 Tablets für stationäre Pflege-, Alten- und Behinderteneinrichtungen bereitgestellt. 363 davon sind in Wiesbaden angekommen und werden nun vom Amt für Soziale Arbeit verteilt.
Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen betreffen alle Teile der Bevölkerung und haben sich stark auf den Kontakt zu anderen Menschen ausgewirkt. Ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen sind besonders gefährdet und müssen deshalb auch besonders geschützt werden. So wurden bereits im März Besuchsbeschränkungen und -verbote für stationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe ausgesprochen. Diese Situation war und ist für viele Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige und auch Pflegekräfte belastend, denn trotz der mittlerweile erfolgten Lockerungen sind Besuche weiterhin nur eingeschränkt und mit verschiedenen Auflagen möglich. Um den Kontakt zu Angehörigen und Freunden zu erleichtern und die Zeit zum persönlichen Wiedersehen zu verkürzen, hat das Land Hessen insgesamt 10.000 Tablets für stationäre Pflege-, Alten- und Behinderteneinrichtungen bereitgestellt. 363 davon sind nun in Wiesbaden angekommen und werden anhand eines Verteilerschlüssels an die Träger der Einrichtungen verteilt. In der Landeshauptstadt hat diese Aufgabe das Amt für Soziale Arbeit übernommen.

„Durch unsere Abteilungen für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung und die gute Kooperation in Wiesbaden kennen wir natürlich die Akteure und können gut dabei mithelfen, dass die Tablets auch in den Einrichtungen und damit bei den Menschen ankommen“, berichtet Amtsleiterin Daniela Leß. Sie und Sozialdezernent Christoph Manjura brachten die ersten Tablets persönlich zum Haus Erbenheim der Nassauischen Blindenfürsorge. Unter dem Motto „Wir sind eine Familie“ leben hier vierzig Bewohnerinnen und Bewohner in vier Wohnbereichen in familiärer Atmosphäre zusammen.

Die Gefahr der Vereinsamung bei Kontaktbeschränkungen ist dem Heimeiter Udo Spieker bewusst und nicht nur auf die Corona-Pandemie begrenzt. „Schließlich sind erhöhte Hygiene- und auch Quarantänemaßnahmen wegen Infektionen durch MRSA oder andere Krankenhauskeime seit Jahren Bestandteil unserer Arbeit“, erklärt er. Umso mehr freut er sich über die Aktion des Landes und ist zuversichtlich, dass die Tablets gut angenommen werden. „Mit der liebevollen Unterstützung unserer Betreuungskräfte und natürlich auch der Pflegekräfte wird die Scheu vor der neuen Technik schnell abgelegt“, ist sich der Heimleiter sicher.

Die Nutzung der Tablets wird durch das Land per Technik-Hilfe-Hotline und ein vorinstalliertes Einführungsvideo unterstützt. Dann können die Geräte für Video-Telefonie genutzt werden. Aber auch Gedächtnistraining-Apps oder Spiele für mehrere Mitspielende sind möglich.

„Ein guter Schritt in die richtige Richtung“, findet Manjura „Die letzten Wochen und Monate waren für alle Beteiligten nicht leicht. In den Wiesbadener Pflege- und Wohnheimen wurde und wird richtig tolle Arbeit geleistet, um Kontakte zu ermöglichen oder für Ablenkung zu sorgen. Wenn diese Bemühungen nun noch digital unterstützt werden können, hilft das allen. Daher danken wir dem Land Hessen und der Digitalministerin Kristina Sinemus für diese Initiative.“

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Herausgeber:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger
Telefonzentrale Rathaus:
Von links nach rechts: Herr Spieker, Heimleiter; Frau Anderhub und Frau Schäfer, Nassauische Blindenfürsorge; Herr Ernst, Vorstand Nassauische Blindenfürsorge; Herr Manjura, Sozialdezernent; Frau Groß, Leiterin der Abteilung Altenarbeit im Amt für Soziale Arbeit.

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