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Bürgermeister Dr. Franz im Dialog mit der Wiesbadener Bauwirtschaft
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Branchengespräche“ fand am Donnerstag, 20. August, ein gemeinsames Treffen zwischen Wiesbadener Bauunternehmen, Bürgermeister Dr. Oliver Franz und der Wirtschaftsförderung statt.
Branchenvertreter und Wirtschaftsdezernent Dr. Franz tauschten sich intensiv über die Auswirkungen der Coronapandemie auf die Bauwirtschaft und die Arbeitswelt aus. Auch Themen wie Flächenknappheit und Fachkräftemangel in Wiesbaden wurden diskutiert.

„Gerne möchte ich aus erster Hand von Wiesbadener Bauunternehmen erfahren, ob die positiven Entwicklungen der Branche, die die Statistiken sogar während der bisher stärksten Phase der Corona-Krise im April auswiesen, auch auf den Standort Wiesbaden zutreffen“, so Bürgermeister Dr. Franz. Diesen Eindruck bestätigten die anwesenden Unternehmer einstimmig, lediglich in der Planung und Genehmigung von Bauverfahren habe es Verzögerungen gegeben. Im Großen und Ganzen seien sie aber bisher unbeschadet durch diese schwierige Zeit gekommen.

Deutlich wurde auch die Wichtigkeit kommunaler Investitionen in Infrastrukturen wie Straßen, Schulen und Breitbandanschlüssen, von denen sowohl die Unternehmen des Hoch- als auch Tiefbaus profitieren. Dr. Franz betonte, dass „es keine Kürzungen bei Investitionen in den Standort geben solle, auch wenn die Pandemie sich auf die städtischen Finanzen auswirken wird“. Dies ist ein wichtiges Signal an die Branche, die derzeit als die deutsche Konjunkturlokomotive bezeichnet werden kann.

Alle Unternehmen konnten von guten Erfahrungen rund um die Thematik „Arbeit aus dem Homeoffice” berichten, wobei das organisatorische Vorgehen hierbei von Unternehmen zu Unternehmen variierte. Vermehrtes Arbeiten von Zuhause wird unter Umständen mittelfristig die Nutzungsarten von Immobilien verändern. So wurde zum einen prognostiziert, dass der Pro-Kopf-Flächenbedarf steigen wird, da Wohnungen mit größeren Balkonen und Arbeitszimmern verstärkt nachgefragt werden, zum anderen werden in Bürogebäuden voraussichtlich mehr Besprechungsräume und weniger Einzelbüros benötigt.

Die Branchenvertreter betonten mehrfach, dass Wiesbaden ein guter und aufstrebender Standort sei. Dies zeigen die Höhe der Investitionen und die geringen Leerstandsquoten sowohl für Gewerbe- als auch für Wohnflächen. Hier müssen dringend neue Flächen für Büro und Lager, aber auch bezahlbarem Wohnraum, geschaffen bzw. ausgewiesen werden.

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Herausgeber:
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