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Pressemitteilung

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Boelckestraße: Östliche Seite des Knotenpunkts Otto-Suhr-Ring ist fertiggestellt/von Kostheim wieder wie gewohnt nach Wiesbaden
Ab Montag, 23. November, wird das Leben für die Anwohner in Kostheim und Kastel sowie für die Kunden und Beschäftigten im Gewerbegebiet an der Boelckestraße ein Stück leichter. Durch den Baufortschritt auf der Boelckestraße können die gewohnten Abbiegewege auf dem Otto-Suhr-Ring von Mainz nach Kostheim und aus Kostheim kommend nach Wiesbaden wieder eingerichtet werden. Damit wird der Verkehr rund um die Metro deutlich entlastet.
Die neuen Bordsteine und die neue barrierefreie Bushaltestelle sind bereits angelegt. Nach den noch nötigen Verdichtungsarbeiten wird der Asphalt für die Fahrbahn aufgebracht. Im nächsten Bauabschnitt wird der westliche Teil des Knotenpunkts ertüchtigt.

Die Boelckestraße wird bis 2022 in einem aufwändigen Projekt in ihrer Leistungsfähigkeit für das Gewerbegebiet Petersweg Ost erweitert und umgebaut. Dabei werden auch alle unterirdischen Versorgungsleitungen für Wasser, Gas, Strom und die digitale Glasfaser-Infrastruktur im Kreuzungsbereich Boelckestraße/Otto-Suhr-Ring modernisiert und neu verlegt. Zudem wird der Bachlauf des Ochsenbrunnenbachs an die Oberfläche gebracht und der gesamte Bereich neu gestaltet. Dazu zählt auch die Einrichtung eines neuen baulich getrennten Geh- und Fahrradwegs.

Während der gesamten Bauzeit ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen, so dass Verkehrsteilnehmer gebeten werden - wenn möglich - den Bereich großräumig zu umfahren. Bis September 2021 sollen die Arbeiten in Richtung Wiesbaden die Ernst-Galonske-Straße erreichen. Im Jahr 2022 wird dann die Verbreiterung in Richtung A 671 fertiggestellt.

Die Pläne und weitere Informationen sind im Internet auf der Seite der Stadt Wiesbaden hinterlegt: wiesbaden.de/boelckestrasse.

Hintergrund: Komplexes Bauvorhaben mit viel Detailarbeit in der Tiefe

Die Umlegung des Verkehrs in den nächsten Bauabschnitt nach der Herstellung der neuen Fahrbahn ist jedoch nur die sichtbare Spitze des komplexen Bauvorhabens. Im Untergrund wurden zwischenzeitlich alle Versorgungs- und Telekommunikationsleitungen im Kreuzungsbereich abschnittsweise um- oder neu verlegt. Diese Arbeiten waren nicht für jeden offensichtlich, aber sehr zeitaufwändig, da sie nur abschnittsweise ausgeführt werden konnten, um die Bewegung mit den Geräten auf der Baustelle noch zu ermöglichen und die Arbeiten durchführen zu können und um die Versorgung aller Abnehmer/Kunden und den Brandschutz jederzeit zu gewährleisten.

Ebenfalls im Untergrund wurden zwischenzeitlich die neuen Rohre für den Ochsenbrunnenbach verlegt, der durch ganz Kastel bis zur Mündung im Rhein entlang der Boelckestraße unterirdisch weiterverläuft. Hierzu wurden auf einer Länge von rund 270 Metern drei parallele Rohrleitungen aus speziellem Glasfaserkunststoff verlegt und an zwei neu hergestellte Schachtbauwerke, jeweils am derzeitigen Bauanfang und Bauende, angeschlossen. Im Abschnitt vom landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Koch bis zur Ernst-Galonske-Straße wird der Bach an der neuen Boelckestraße auf die Seite gegenüber der Metro geführt. In diesem Abschnitt wird er zur Aufwertung des Areals und für eine verbesserte Biodiversität oberirdisch geführt.

Zusätzliche Komplexität hatten die gesetzlich vorgeschriebenen archäologischen Arbeiten und die Sondierung auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg auf die Baustelle gebracht. Das gesamte Gebiet auf dem die spätere Straße hergestellt wird, wurde bei laufendem Baustellenbetrieb einer gründlichen Untersuchung unterzogen, um anhand von eventuellen Bau- und Siedlungsresten ein Bild über die frühere Besiedlung in diesem Bereich von Kastel zu erhalten. Aufgrund der mehrfachen Überformung der Flächen im Bereich der späteren Fahrbahn wurden dabei keine bedeutenden Funde gemacht. Die archäologischen Arbeiten im Bereich der späteren Gewerbeflächen laufen derzeit noch planmäßig weiter, betreffen aber den zeitlichen Ausbau der Boelckestraße nicht.

Auch bei der Kampfmittelsondierung bis fünf Meter Tiefe wurden keine Blindgänger aufgespürt, so dass die Arbeiten nach Abschluss der Untersuchungen planmäßig fortgesetzt werden konnten.

Hygienevorschriften an Baustellen

Auch das bestehende Hygienekonzept für die Baustelle, nach denen die Anzahl der gleichzeitig anwesenden Arbeitskräfte in einem Baubereich nach Möglichkeit geringgehalten wird, um die Anforderungen in der Corona-Pandemie einzuhalten, hat bisher nicht zu wesentlichen Verzögerungen des Bauvorhabens geführt. So arbeiten weiterhin verschiedene Firmen derzeit grundsätzlich nicht in einem Graben/Baufeld zusammen, sondern lediglich nacheinander oder wenn möglich mit größerem Abstand. Das kann den Anschein erwecken, dass nur wenig Personal auf der Baustelle tätig sei.

„Trotz der hohen Komplexität des Bauvorhabens und unter den derzeitigen Bedingungen der Pandemie sind wir voll im Zeitplan des Gesamtprojektes, auch wenn einzelne Teilbauphasen einen geringfügig höheren Zeitbedarf haben als geplant“, erklärt Karsten Hense vom Wiesbadener Tiefbau- und Vermessungsamt als verantwortlicher Projektleiter.

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Herausgeber:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
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Boelckestraße Plan
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Boelckestraße 1300 Meter neuer Kanal
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Boelckestraße Randeinfassung
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