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Wiesbadener Organisationen von Ministerpräsident Bouffier für Corona-Engagement prämiert
Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und der Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, haben vier Wiesbadener Organisationen und Vereine gewürdigt. Sie zeigten besonders großes Engagement bei der Bewältigung der Corona-Krise und erhielten dafür jeweils einmalig 500 Euro.
Geehrt wurden auf Vorschlag der Städte und Landkreise jeweils vier Vereine und Organisationen aus hessischen Kommunen und Landkreisen. In Wiesbaden wurden die Ahmadiyya Muslim Jamaat KdÖR Wiesbaden ausgezeichnet, CASA e.V. Centrum für aktivierende Stadtteilarbeit, die Evangelische Luthergemeinde Wiesbaden und das KBS Kinder- und Beratungszentrum Sauerland. „Die Organisationen und Vereine haben sich vor Ort mit viel Kreativität der Corona-Krise entgegengestemmt und mit Ehrgeiz und zupackenden Angeboten dort geholfen, wo Hilfe von Nöten war“, sagt Bouffier. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende schließt sich dem Dank und der Anerkennung an: „Es sind Zeichen der Verbundenheit und des Zusammenhalts in einer schwierigen Zeit, sich so zu engagieren. Dank gebührt aber auch all den anderen Wiesbadener Vereinen für ihre vielfältigen Aktionen und Handlungen sowie den engagierten und couragierten Bürgerinnen und Bürgern für ihre unzähligen Gesten und Nachbarschaftshilfen. Jede Form des Helfens und der Solidarität ist wertvoll und unersetzbar.“

Die muslimische Jugendorganisation Ahmadiyya Muslim Jamaat KdÖR Wiesbaden stellte seit Mai in der Mubarak-Moschee allen Wiesbadener Bürgerinnen und Bürgern selbst genähte Masken kostenlos zur Verfügung. Die Aktion wird wegen des großen Erfolgs bis Ende des Jahres fortgeführt - jeden ersten Samstag im Monat von 14 bis 18 Uhr. Die 250 Jugendlichen wollten damit als Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Wiesbaden mit ihren menschlichen Ressourcen für ein gemeinsames Überstehen dieser Krise arbeiten.

Das Stadtteilzentrum CASA hielt am Standort im Gebiet „Hollerborn, Waldstraße“ trotz aller Beschränkungen sein komplettes Angebot und damit den intensiven Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern aufrecht. Mit fantasievollen Aktionen (Lebensmitteltüten, Kreativtüten, Flyer etc.) und extensive Nutzung digitaler und sozialer Medien haben die Mitarbeiter*innen beraten, Mut gemacht, Fragen geklärt und auch ganz praktische Hilfe angeboten. Auf einer sehr ansprechend gestalteten Webseite gab es auch Exkursionen ins digitale Museum, Bastelanleitungen, Rezepte, Videos für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Thema Bewegung und Mobilisation, Fantasiereisen. Mit den Maßnahmen wurden weit mehr als 400 Personen erreicht.

Die Evangelische Luthergemeinde Wiesbaden koordinierte und organisierte die beiden Aktionen „Lunchpakete für Wohnungslose“ und „Tüten für Tafelkunden“, die durch das Zusammenwirken vieler unterschiedlicher Beteiligter möglich wurde. In den Gemeinderäumen wurden „Packstraßen“ installiert. Täglich haben Teams von sechs bis acht Ehrenamtlichen in zwei Schichten Tüten mit Lebensmitteln und Lunchpa¬kete hergestellt und gepackt. Diese brachten Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter zu bedürftigen Familien in den Quartieren bzw. zu den wohnungslosen Menschen auf der Straße. Montags bis freitags wurden täglich rund 60 bis 70 Lebensmittel¬tüten in insgesamt acht Stadtteilen verteilt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kinder- und Jugend¬zentrums Sauerland haben von Beginn an die Menschen vor Ort auf sehr vielfältige Weise aktiv unterstützt und begleitet. Um die Kleinsten kümmerten sie sich auf ganz besondere Weise: Während die Kita KBS geschlossen sein musste, boten sie den Kindern einmal im Monat ein Päckchen mit vielen Bastelanleitungen und dem entsprechenden Material zum Abholen an. Damit konnten sie den Kontakt zu den Kindern halten, ihnen eine Freude bereiten und für Unterhaltung und Beschäftigung sorgen. Für alle anderen Kinder wurde eine Mappe mit Bastelanleitungen zum Ausdrucken und Nachbasteln vorbereitet.

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Herausgeber:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger
Telefonzentrale Rathaus:

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