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Neue Fahrradstaffel bei der Kommunalen Verkehrspolizei
Verkehrsdezernent Andreas Kowol und Winnrich Tischel, Leiter des Straßenverkehrsamtes, haben am Dienstag, 23. Februar, gemeinsam mit Ordnungspolizeibeamten die neue Fahrradstaffel der Kommunalen Verkehrspolizei vorgestellt. Mit der Inbetriebnahme derselben wird der nächste Schritt der Weiterentwicklung der Verkehrspolizei hin zur Gewährleistung von mehr Verkehrssicherheit und leistungsfähigeren Kontrollen vollzogen.
In den kommenden Wochen werden jeweils zwei Doppelstreifen mit den insgesamt vier E-Bikes den Dienst aufnehmen. „In anderen Städten wie Frankfurt oder Köln hat sich gezeigt, wie wirksam eine Fahrradstaffel in den unterschiedlichsten verkehrspolizeilichen Aufgabenfeldern eingesetzt werden kann und somit eine sinnvolle und effektive Ergänzung im verkehrspolizeilichen Instrumentarium darstellt“, so der Verkehrsdezernent zum Start der neuen Einheit. Amtsleiter Winnrich Tischel ist sichtlich stolz auf die neue Fahrradstaffel und auch die Verkehrspolizisten freuen sich auf den Beginn der Radstreifendienste mit den vier neuen E-Bikes im Gesamtwert von 18.000 Euro.

„Wir haben ganz bewusst vier E-Bikes angeschafft, da diese als Fahrräder zählen und mit diesen somit auf allen Radverkehrsanlagen oder Strecken gefahren werden darf, auf denen Fahrräder fahren dürfen, also zum Beispiel auch in Fußgängerbereichen, wenn diese für den Radverkehr freigegeben sind“, so Tischel. Dadurch können die Radstreifen sehr flexibel die unterschiedlichsten verkehrspolizeilichen Aufgaben wahrnehmen: von der Ahndung von Parkverstößen, dem Schutz von Radverkehrsanlagen über die Kontrolle von Sondernutzungserlaubnissen bis hin zu Verstößen im Fließverkehr. Dabei können die Ordnungskräfte mit den E-Bikes auch in entlegene, schmale, unwegsame oder durch Sperrpfosten für PKW nicht erreichbare Bereiche im Stadtgebiet, aber auch in den Außenbezirken mit den Feld- und Waldwegen, vordringen.

Da die Radstreifen so flexibel in allen möglichen Bereichen eingesetzt werden können, möchte Tischel von Beginn an die Einsatzzwecke so wenig wie möglich einschränken und in vielen unterschiedlichen Aufgabenbereichen Erfahrungen sammeln. In jedem Fall ist vorgesehen, die Radstreifen verstärkt zur Sicherung der Radverkehrsanlagen, zur verkehrspolizeilichen Begleitung von Fahrradkorsen und Umzügen, zur verkehrlichen Überwachung von Grünanlagen, zum verkehrlichen Feld-, Umwelt- und Naturschutz, zur verkehrlichen Überwachung von Fußgängerzonen sowie in allen Fällen, in denen man mit dem Fahrrad gegenüber dem Streifenwagen im Vorteil ist, einzusetzen.

„In örtlicher Hinsicht spricht vieles dafür, dass wir die Fahrradstaffel intensiv entlang der Rheinschiene einsetzen werden“, stellt der Amtsleiter fest. Gerade in der schönen Jahreszeit warten von Schierstein bis Kostheim reihenweise Aufgaben auf die Radstreifen, von der Verkehrsregelung auf der Maaraue beim Schwimmbadbetrieb, der Regelung des Miteinanders von Fußgängern und Radfahrern am Rheinufer entlang, der Verkehrsüberwachung der Fußgängerzone im Schiersteiner Hafen, dem Schutz der Wasserschutzgebiete und des Dammbereiches im Hafen, der Bekämpfung des illegalen Befahrens im Bereich Kransand und Reduit bis hin zur Unterbindung des verkehrswidrigen Fahrens nach Überqueren der Mainbrücke in Kostheim, um nur einige zu nennen. „Hier werden die Radstreifen mit ihrer Beweglichkeit und Flexibilität in vielen Fällen dem Einsatz eines Streifenwagens überlegen sein“, sind sich Kowol und Tischel einig.

Mittelfristig möchte Tischel aber auf jeden Fall auch den Einsatz der Fahrradstaffel im Innenstadtbereich insbesondere bei hoher Verkehrsdichte gegen Verstöße im Fließverkehr testen. „Nach meiner Überzeugung kann man mit den Fahrrädern im Innenstadtbereich auf engstem Raum auch hervorragend gegen Raser und Poser ebenso wie gegen Verkehrsrowdies auf zwei Rädern vorgehen“, ist sich der Amtsleiter sicher.

Der Verkehrsdezernent bedankt sich bei den Ordnungskräften der Verkehrspolizei für deren Aufgeschlossenheit und das Engagement, mit welchem sie die Idee einer solchen Fahrradstaffel angenommen haben und zum Erfolg führen möchten.

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Herausgeber:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger
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Gruppe Fahrradstaffel
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