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Verleihung des Wiesbadener Helmuth-Plessner-Preises an Philosophin Prof. Dr. Onora O’Neill, Baroness O’Neill of Bengarve
Der Wiesbadener Helmuth-Plessner-Preis, 2013 ausgelobt und 2014 erstmalig vergeben, wurde im vergangenen Jahr der britischen Philosophin Prof. Dr. Onora O’Neill, Baroness O’Neill of Bengarve zugesprochen.
Dies entschied ein Kuratorium mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Helmuth-Plessner-Gesellschaft sowie Vertretern der Landeshauptstadt Wiesbaden und nominierten Personen (Prof. Dr. Carola Dietze, Prof. Dr. Volker Schürmann, Prof. Dr. Marcus Düwell, Prof. Dr. Joachim Fischer, Prof. Dr. Tilman Allert, Dr. Lorenz Jäger und Jörg-Uwe Funk).

Mit Onora O’Neill, die als eine der wichtigsten Intellektuellen ihres Landes 1999 in das britische Oberhaus berufen wurde, wird eine der einflussreichsten und mehrfach ausgezeichneten Philosophinnen unserer Zeit gewürdigt. In ihrer wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt sie sich mit Fragen von gesellschaftlicher Verantwortung und Vertrauen. Die ausgezeichnete Zeitdiagnostikerin verortet Fragen der Ethik in einen breiteren anthropologischen und politischen Rahmen. In ihrem aktuellen Buch untersucht sie Gerechtigkeits- und Tugendprinzipien und die Verpflichtungen der Menschen in einer globalisierten Welt.

Eine ausführliche Begründung zur Preisverleihung kann auf wiesbaden.de abgerufen werden.

Die für den 4. September 2020 geplante Verleihung an Prof. Dr. Onora O’Neill wurde wegen der Corona-Pandemie zunächst abgesagt und auf den 23. März 2021 verschoben. Da die aktuelle Situation keine Feierlichkeiten mit Gästen zulässt und es der in England lebenden Preisträgerin nicht möglich ist, nach Wiesbaden zu kommen, wird die Verleihung am 23. März 2021 um 18 Uhr aus dem Christian-Zais-Saal des Kurhauses auf Youtube übertragen und nachträglich noch länger auf wiesbaden.de verfügbar sein. Die Preisträgerin wird aus England zugeschaltet, der Laudator Prof. Dr. Hans-Peter Krüger wird seine Laudatio von Potsdam aus verlesen.

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, Kulturdezernent Axel Imholz und Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel werden gemeinsam mit dem Präsidenten Prof. Dr. Volker Schürmann von der Helmuth-Plessner-Gesellschaft die Verleihung vollziehen. Der Festakt wird von Benjamin Reiter musikalisch umrahmt, durch das Programm führt Christoph Nielbock.

Der Zugang zu der Veranstaltung erfolgt über diesen Link: https://bit.ly/3jC2van. Im Zusammenhang mit der Preisverleihung hält die Preisträgerin am 24. März einen fachlichen Vortrag, der über folgende Website zu erreichen ist: https://helmuth-plessner.de/workshop-wiesbaden.

Zu Helmuth Plessner und dem Helmuth-Plessner-Preis:

Helmuth Plessner, 1892 in Wiesbaden geboren, lebte bis zum 20. Lebensjahr in seiner Geburtsstadt. Als Göttinger Soziologe war er mit Horkheimer, Adorno und Gehlen einer der wichtigen Intellektuellen der jungen Bundesrepublik Deutschland („Verspätete Nation“). Plessners Werk „Die Stufen des Organischen und der Mensch“ zählt zu den meistdiskutierten Denkansätzen der Philosophischen Anthropologie. Seine Studie zu den „Grenzen der Gemeinschaft“ fand nach 1989 auch außerhalb von Fachkreisen erhebliche Beachtung.

Der Helmuth-Plessner-Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird alle drei Jahre in Kooperation mit der Helmuth-Plessner-Gesellschaft durch die Landeshauptstadt Wiesbaden an Helmuth Plessners Geburtstag, dem 4. September, verliehen. Am 4. September 2014 wurde mit dem Preis der bedeutende US-amerikanische Forscher Michael Tomasello geehrt, 2017 der deutsche Philosoph Peter Sloterdijk.

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Herausgeber:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger
Telefonzentrale Rathaus:

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