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Pressemitteilung

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Elf neue Carsharing-Stationen für Wiesbaden
Verkehrsdezernent Andreas Kowol hat am Donnerstag, 11. März, am Kaiser-Friedrich-Ring zusammen mit dem städtischen Mobilitätsdienstleister ESWE Verkehr und drei Carsharing-Anbietern die erste Carsharing-Station im öffentlichen Straßenraum eingeweiht.
Dem vorausgegangen war eine Ausschreibung, die zusammen mit ESWE Verkehr durchgeführt wurde. Die Einrichtung der neuen Stationen direkt im Straßenraum hat das Bundescarsharing-Gesetz ermöglicht, mit dem nun direkt an Bundesstraßen exklusive Sondernutzungsberechtigungen für Carsharing erteilt werden können.

Damit wird das bestehende Carsharing-Angebot der Stadt in den nächsten Wochen um insgesamt elf neue Stationen mit jeweils zwei Fahrzeugen erweitert. Die 22 neuen Fahrzeuge, die entlang des ersten Rings, der Seerobenstraße, im Bereich Dürerplatz und am Bahnhof Mainz-Kastel stationiert sind, kommen den Anwohnerinnen und Anwohnern aus den bevölkerungsreichen Stadtbezirken Nordost, Westend/Bleichstraße, Mitte, Rheingauviertel/Hollerborn, Südost und Mainz-Kastel zugute.

Verkehrsdezernent Kowol ist froh, dass damit der Ausbau des Carsharing-Angebots in der Stadt Fahrt aufnimmt: „Aus den Ortsbeiräten, aber auch von den Bürgerinnen und Bürgern wissen wir, dass das Thema Carsharing immer wichtiger wird und sich viele Menschen in unserer Stadt ein breiteres Angebot wünschen. Dass wir diesem Ziel, gemeinsam mit den Anbietern, nun ein großes Stück näher gekommen sind, sind gute Neuigkeiten.“

Aufgrund der rechtlichen Bestimmungen durch das Bundescarsharing-Gesetz konnten diese neuen Stationen ausschließlich an Bundesstraßen errichtet werden, da momentan in Hessen noch kein ergänzendes Landescarsharing-Gesetz existiert. Zudem wurden die Stationen so ausgewählt, dass sie den Ansprüchen der Carsharing-Anbietern, und -Kunden bestmöglich entsprechen. Denn weil sich laut diversen Studien durch ein Carsharing-Fahrzeug Studien rund zehn private Fahrzeuge ersetzen lassen, leistet Carsharing auch einen Beitrag zur Reduzierung des Parkdrucks in den Quartieren. Außerdem können damit auch Menschen auf ein Auto zurückgreifen, die sich ein privates Fahrzeug nicht leisten können oder wollen.

„Uns ist keine hessische Stadt bekannt, die sich in diesem Ausmaß das Bundescarsharing-Gesetz zu Nutze gemacht hat, um neue Car-Sharing-Station entlang von Bundesstraßen einzurichten“, so Stadtrat Kowol weiter.

Die öffentliche Ausschreibung und Vergabe der neuen Standorte erfolgte durch den städtischen Mobilitätsdienstleister ESWE Verkehr. Damit wird gewährleistet, dass die verschiedenen Mobilitätsangebote der Stadt vom Carsharing über den ÖPNV bis hin zum Fahrradverleihsystem meinRad künftig noch besser miteinander verknüpft und abgestimmt werden können. ESWE-Geschäftsführer Jörg Gerhard zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis: „Für uns ist Carsharing ein wichtiger Baustein des Umweltverbundes und wir sind froh, dass wir im Rahmen der Ausschreibung drei kompetente Partner gewinnen konnten.“

Vergeben werden die neuen Stationen zu etwa gleichen Teilen an drei Anbieter: book-n-drive und Stadtmobil Rhein-Main, die bereits länger im Stadtgebiet aktiv sind, sowie das aus Marburg stammende Unternehmen scouter Carsharing. Auch die Anbieter betrachten eine gute Verknüpfung zwischen verschiedenen Mobilitätsangeboten als eine wichtige Erfolgsgrundlage, wie Bernd Kremer, Geschäftsführer von Stadtmobil Rhein-Main, verdeutlicht: „Weniger Autos in der Stadt schafft mehr Lebensraum für Alle. Mobil sein mit Carsharing, zu Fuß gehen, Radfahren und der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln ist nachhaltig, kostengünstig und gut für Fitness und Gesundheit.“

Gleichzeitig besteht bei den Anbietern der Wunsch, die Zusammenarbeit in Zukunft weiter auszubauen. So erklärt Andreas Hornig, Geschäftsführer von book-n-drive: „Es ist sehr schön zu sehen, dass die Stadt Wiesbaden Carsharing durch die Vergabe von städtischen Stellplätzen fördert. Wir hoffen, dass das hessische Landescarsharing-Gesetz nun bald vom Landtag verabschiedet wird, so dass es der Stadtverwaltung dann möglich ist, weitere Flächen, auch in der Innenstadt und in den Wohnquartieren, für Carsharing auszuweisen.“ Ergänzend hebt Thomas Großnann, Geschäftsführer von scouter Carsharing, das aus seiner Sicht gelungene Auswahlverfahren hervor: „Es war eine kluge Entscheidung der Stadt Wiesbaden, nicht alle Stationen einem Anbieter zu geben. Sondern ein heterogenes Angebot zu fördern, in dem möglichst viele Bürgerinnen und Bürger das für sie ideale Carsharing finden.“

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Herausgeber:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger
Telefonzentrale Rathaus:
Bild
v.l.n.r.: Thomas Großnann, Geschäftsführer scouter; Andreas Kowol, Verkehrsdezernent; Andreas Hornig, Geschäftsführer Book’n’Drive; Bernd Kremer, Geschäftsführer Stadtmobil

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