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Aktuelles Wirtschafts- und Arbeitsmarktbarometer zeigt weiterhin Auswirkungen der Corona-Krise
Die coronabedingten Einschränkungen des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens haben auch im ersten Quartal 2021 zu einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,3 Prozent geführt. Damit fällt das Minus allerdings längst nicht mehr so deutlich aus wie zum Beispiel noch im zweiten Quartal 2020 (- 11,3 Prozent).
Als lokaler Konjunkturindikator kann das Minus um 26 Prozent bei den Wiesbadener Gewerbesteuereinnahmen im ersten Quartal 2021 gelten. Das aktuelle Wirtschafts- und Arbeitsmarktbarometer enthält kurzgefasst wesentliche Informationen für alle, die über den Stand der Wiesbadener Wirtschaft Bescheid wissen möchten.

Wie das Amt für Statistik und Stadtforschung mitteilt, setzen die Auswirkungen der Corona-Pandemie auch dem Wiesbadener Arbeitsmarkt zu. Insgesamt waren im März in Wiesbaden 12 268 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das waren gut 2800 mehr als im Vorjahresmonat, der prozentuale Anstieg liegt bei 30 Prozent. Die Arbeitslosenquote stieg auf 7,9 Prozent und lag somit um1,8 Prozentpunkte höher als im März 2020. Im regionalen Vergleich ist die Zahl der Arbeitslosen in Frankfurt mit einem Plus von 38 Prozent am stärksten angestiegen, in Darmstadt mit +18 Prozent am geringsten. Allerdings weist Wiesbaden nach Offenbach nach wie vor die zweithöchste Arbeitslosenquote unter den Rhein-Main-Städten auf.

Das Kurzarbeitergeld ist zum wichtigsten arbeitsmarktpolitischen Instrument in der Corona-Krise geworden. Ohne Kurzarbeit wäre die Arbeitslosigkeit sicherlich noch stärker angestiegen. Die Bundesregierung hatte bereits im März 2020 eine Lockerung der Voraussetzungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld beschlossen. In Wiesbaden ist seit Beginn der Corona-Krise für gut 43 000 Personen Kurzarbeit angezeigt worden, darunter gut 4700 im ersten Quartal 2021. Laut Agentur für Arbeit sind die Werte vermutlich etwas überschätzt, da nicht alle Meldungen tatsächlich in Anspruch genommen werden.

Die aktuellsten Daten zur Beschäftigung beziehen sich auf den 30. September 2020 und zeigen erste Auswirkungen der Corona-Krise. Zu diesem Stichtag waren exakt 111 255 Wiesbadenerinnen und Wiesbadener sozialversicherungspflichtig beschäftigt und damit 887 (oder 0,8 Prozent) weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Damit ist der jahrelange Beschäftigtenanstieg vorerst gestoppt. Auch in den anderen Großstädten der Rhein-Main-Region sank die Beschäftigung, Offenbach war mit einem Minus von 1,2 Prozent am stärksten betroffen.

Details können im Internet unter www.wiesbaden.de/statistik (Monitoringsysteme) nachgelesen und kostenfrei heruntergeladen werden. Das Wirtschafts- und Arbeitsmarktbarometer erscheint vierteljährlich.

Rückfragen beantwortet das Amt für Statistik und Stadtforschung, Telefon (0611) 315691, FAX: 0611 313962, E-Mail: amt-fuer-statistik-und-stadtforschung@wiesbaden.de.

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