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Kulturbeirat empfiehlt die Einrichtung großer, digitaler Werbeflächen
Die jüngste Sitzung des Kulturbeirats konnte nach digitalen Beratungen im Februar und April zum ersten Mal dieses Jahr in Präsenz stattfinden. Im Kern der Sitzung stand die Formulierung einer Beschlussempfehlung für die Einrichtung großer, digitaler Werbeflächen in der Stadt, die nur der Kultur zur Verfügung stehen. Im Vortragssaal des Hessischen Landesmuseums fanden sich die Mitglieder auf Einladung von Museumsleiter Dr. Andreas Henning am Dienstag, 22. Juni, zu einer thematisch dichten Sitzung zusammen.
Passend zur Museumsumgebung stellte die Direktorin des Stadtmuseums am Markt (sam), Sabine Philipp, dem Beirat die Herausforderungen in der Betreuung der umfassenden Sammlung an Exponaten der Stadtgeschichte in einem Vortrag vor. „Die im sam ausgestellten Stücke sind ja nur ein Bruchteil der Sammlung von etwa einer halben Million Exponaten“, merkt Dorothea Angor, stellvertretende Vorsitzende des Beirats, an. „Diese Sammlung bietet unserer Stadt im Verbund mit dem Landesmuseum und dem neu entstehenden Museum Ernst eine weitere Chance zur Profilierung als exzellenter Museumsstandort. Vorausgesetzt, wir finden eine dauerhafte Standortlösung, die der einzigartigen Sammlung und einer zeitgemäßen, die Zukunft mit dem historischen Erbe in Dialog setzenden Präsentation gerecht wird.“ Der Kulturbeirat begrüßt die Arbeit des sam insbesondere im Hinblick auf die erreichte Sichtbarkeit durch Ausstellungen an verschiedenen Orten der Stadt.

Nach mehreren Terminen unter Beteiligung verschiedener Verwaltungseinheiten stellte die Sprecherin der Arbeitsgruppe Sichtbarkeit im Kulturbeirat, Andrea Wink, eine Beschlussempfehlung zur Einrichtung großer, digitaler Werbeflächen vor. Diese sollen für Kulturveranstaltungen und kulturelle Imagewerbung, insbesondere für die freie Szene, zur Verfügung stehen. Vorgesehen dafür sind hochfrequentierte Stellen im öffentlichen Raum. Im Austausch mit der Verwaltung zeichnete sich die Erkenntnis ab, dass eine zuverlässige Prüfung der zu genehmigenden Orte nur mit einem hinreichend konkreten Entwurf von Werbeflächen möglich ist.

„Das Bedürfnis ist unstrittig“, so Ernst Szebedits, Vorsitzender des Beirats. „Wiesbaden muss seine Kultur sichtbarer machen. Und zwar gerade die Kultur, die es mit eigenen Mitteln nicht selbst kann.“ Ob und wie digitale Werbeflächen errichtet werden können, ist je nach Standort unterschiedlich. Die Kriterien reichen von Verkehrssicherheit und stadtgestalterischen Festlegungen bis hin zu Denkmalschutz und vertraglichen Verpflichtungen der Landeshauptstadt mit der WALL GmbH. „In diesem Dschungel von Möglichkeiten und damit auch verbundenen unzähligen Einschränkungen ist kreative Energie gefragt“, so Szebedits weiter. „Wir empfehlen deswegen dringend die Beauftragung einer Agentur mit einschlägiger Erfahrung, um einen Entwurf auf die Beine zu stellen, der zwischen Bedürfnissen und Einschränkungen vermittelt.“ Die Beschlussempfehlung des Kulturbeirats wird im Ausschuss für Schule, Kultur und Städtepartnerschaften am Donnerstag, 1. Juli, debattiert.

Für die weitere Begleitung des Kulturentwicklungsplans hat der Beirat eine gemeinsame Arbeitsgruppe mit dem Kulturamt gebildet, um im ständigen Austausch zu bleiben. Die bereits laufende Arbeit der Verwaltung soll hier auch außerhalb der Sitzungstermine gespiegelt werden, so dass der Kulturbeirat im Bilde bleibt und mit Vorlauf auf Themen reagieren kann.

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Herausgeber:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger
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