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Entwicklungssatzung Ostfeld bis zum 9. August öffentlich ausgelegt
Mit dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 17. September 2020 zur städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Ostfeld ist der Startschuss für ein komplexes Projekt und einen intensiven Planungsprozess gefallen, der die Landeshauptstadt Wiesbaden um einen neuen lebendigen Stadtteil bereichern und wichtige Arbeitsplätze sichern wird. Die Entwicklungssatzung Ostfeld, die formell den Namen „Satzung der Landeshauptstadt Wiesbaden über die förmliche Festlegung des städtebaulichen Entwicklungsbereichs ‚Ostfeld‘“ trägt, ist vom 6. Juli bis zum 9. August 2021 öffentlich ausgelegt. Mit Ablauf der Auslegungsfrist tritt die Satzung in Kraft und wird rechtsverbindlich.
Die Auslegung der Entwicklungssatzung Ostfeld nebst Anlagen erfolgt im Raum für öffentliche Auslegungen im Verwaltungsgebäude Gustav-Stresemann-Ring 15. Dieser ist während der Dienststunden montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Der Publikumsverkehr im Verwaltungsgebäude ist gegenwärtig eingeschränkt, daher muss am Haupteingang für den Einlass geklingelt werden, um in den Raum für öffentliche Auslegungen zu gelangen.

Die für die Landeshauptstadt wichtige Stadtentwicklungsmaßnahme als prioritäres Projekt kann damit weiter Fahrt aufnehmen. Alle Beteiligten, insbesondere das Stadtplanungsamt und der designierte treuhänderische Entwicklungsträger, die Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH (SEG), sind engagiert in die weitere Vorbereitung und Durchführung des Prozesses gestartet. Auf 450 Hektar bieten sich im Entwicklungsgebiet Ostfeld einzigartige Perspektiven für die wachsende Stadt. Ziel ist die Schaffung eines innovativen Stadtteils mit einem ausgewogenen Mix aus Wohnen, Arbeiten, Natur und Biotopstruktur. Der urbane Stadtteil im südlichen Teilbereich soll so konzipiert sein, dass er selbstständig funktioniert und eine eigene Identität erhält. Es soll Wohnraum für 8.000 bis 12.000 Menschen geschaffen werden. Darüber hinaus sollen Arbeitsplätze durch weitere ergänzende Gewerbeflächen im neuen Stadtteil gesichert und ausgebaut werden.

Die bestehende Wohnsiedlung am Fort Biehler soll in die Quartiersentwicklung integriert werden und somit einen deutlich besseren Zugang zu sozialer Infrastruktur, zur Nahversorgung und zum öffentlichen Personennahverkehr erhalten. Im Norden des Entwicklungsbereichs wird der neue zentrale Behördenstandort des Bundeskriminalamts (BKA) mit bis zu 7.000 Mitarbeitern entstehen. Der überwiegende Anteil der Fläche, etwa drei Viertel des gesamten Entwicklungsgebietes, soll frei von Bebauung bleiben und als Freiraum aufgewertet werden.

Es werden hohe Anforderungen an den neuen Stadtteil gestellt, was sich unter anderem auch in den politisch beschlossenen Zielen widerspiegelt. Im Zuge der Beschlussfassung der Entwicklungssatzung Ostfeld wurde entschieden, dass das Projekt auf Grundlage der fünf Themenfelder für mehr Nachhaltigkeit entwickelt werden soll: Lebendige Stadt, klimaoptimiertes Stadtgrün, sensibles Wassermanagement, erneuerbare Energien und neue Mobilität mit ihren jeweiligen Zielvorgaben; damit sind die Leitplanken für die weiteren Planungen gesetzt, um eine hohe Qualität des neuen Stadtteils zu sichern.

Die Zustimmung der Regionalversammlung Südhessen zum Zielabweichungsverfahren, die am 7. Mai 2021 erteilt wurde, war Bedingung für die Bekanntmachung der Satzung. Der Genehmigungsbescheid beinhaltet eine Reihe von Maßgaben, die es umzusetzen gilt. Dabei spielt die Rücksichtnahme auf die besondere Klimafunktion im Ostfeld eine bedeutende Rolle, ebenso wie die Sicherstellung des Anschlusses an den Schienenverkehr und die Existenzsicherung der Landwirte.

Im Fokus des komplexen und hochspannenden Prozesses steht derzeit die Vorbereitung eines europaweiten freiraumplanerischen und städtebaulichen Wettbewerbs, um innovative und richtungsweisende Entwürfe für die Entwicklung des neuen Stadtteils zu erhalten. Darüber hinaus werden die Gespräche mit den Landwirten und Eigentümern, deren Flächen im Entwicklungsgebiet liegen, vorbereitet; auch soll in diesem Zusammenhang der bereits bekannte Runde Tisch wieder aufgenommen werden.

Weitere Informationen zum Projekt sowie die Entwicklungssatzung nebst Anlagen zum Download sind auch unter www.wiesbaden.de/ostfeld zu finden.

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Herausgeber:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger
Telefonzentrale Rathaus:

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