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Tigermücken-Monitoring in Wiesbaden
Bedingt durch die Klimaveränderungen können neben heimischen Stechmücken auch zunehmend eingeschleppte Exoten wie zum Beispiel die Asiatische Tigermücke bei uns Fuß fassen. Um aktuelle Informationen über das Vorkommen von Asiatischen Tigermücken zu erhalten, führt die Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage Ludwigshafen e.V. (KABS) in den Städten und Gemeinden ihrer Mitglieder ein aktives Monitoring mit Eiablagefallen durch. Dieses Monitoring hat für die Landeshauptstadt Wiesbaden bereits begonnen und wird noch bis in den Spätsommer fortgesetzt.
Bei einer Eiablagefalle wird eine für Asiatische Tigermücken attraktive Brutstätte imitiert. Trächtige Weibchen werden angelockt und legen ihre Eier auf ein angebotenes Holzstäbchen. Dieses Holzstäbchen wird regelmäßig eingesammelt und darauf abgelegte Eier werden unter dem Mikroskop bestimmt. Um zu verhindern, dass die Falle selbst als Brutstätte fungiert, wird dem enthaltenen Wasser ein biologischer Wirkstoff zugegeben, der die Larvenbrut abtötet, wenn Eier nicht auf dem Holzstäbchen sondern beispielsweise auf der Innenwand der Falle selbst abgelegt werden. Bei der Eiablagefalle handelt es sich um eine äußerst ökologische Stechmückenfalle, denn nur sehr wenige andere Vertreter der Mücken nutzen das Holzstäbchen ebenfalls zur Eiablage. Da das Wasser im Fallenkörper für alle weiteren Organismen ungiftig ist, dient das Gefäß im Sommer sogar als Trinkstätte für Eidechsen oder als Brutort für Mistbienen.

Weitere Informationen über die Asiatische Tigermücke finden sich auf der Webseite der KABS (www.kabsev.de).

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Herausgeber:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
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