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Pressemitteilung

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Gesundheit, Homepage, Veranstaltungen
Wiesbaden beteiligt sich an Digitalen Hessischen Selbsthilfetagen
Die Selbsthilfekontaktstelle der Landeshauptstadt Wiesbaden beteiligt sich an den Digitalen Hessischen Selbsthilfetagen „Reden tut gut“. Die 23 hessischen Selbsthilfekontaktstellen laden dazu von Montag, 20. September, bis Freitag, 1. Oktober, zu einem vielfältigen Programm ins Internet ein. Interessierte können online an fast vierzig Veranstaltungen kostenfrei teilnehmen und das Thema Selbsthilfe und Gesundheit mit all seinen Facetten näher kennenlernen.
In Fachvorträgen über verschiedene Erkrankungen sowie den Umgang mit psychischen Belastungen und Suchtproblemen wird das Erfahrungswissen Betroffener einbezogen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, sich per Chat mit Fragen zu beteiligen. Auch Filme stehen in den zwei Wochen online zum Abruf bereit und können an einem Termin im Netz gemeinsam diskutiert werden. Workshops laden mit Bewegungsübungen zum Mitmachen ein. Ein spezieller Programmteil richtet sich direkt an die Selbsthilfegruppenverantwortlichen mit Inputs von Fachleuten zur Gestaltung der Kommunikation in den Gruppen und zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Im Rahmenprogramm erhält man zum einen grundsätzliche Informationen über das, was Selbsthilfegruppen so besonders macht und zum anderen eine Einschätzung, wie es mit den Selbsthilfegruppen nach Corona weitergehen kann und welche Art von Unterstützung sie benötigen.

Auftakt der Veranstaltung bildet der Vortrag mit Gespräch „Wer? Wie? Was? Wo? Selbsthilfegruppen – eine Einführung“, der einen ersten Überblick über die Arbeit von Selbsthilfegruppen bietet. In einer moderierten Podiumsdiskussion zum Thema „Die Zukunft der Selbsthilfe nach Corona – Unterstützungsbedarf?“ kommen wichtige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Fachwelt zu Wort: Anne Janz, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Carola Jantzen, Sprecherhin der LAG Hessische Selbsthilfekontaktstellen, Susanne Strombach, Sprecherin der ARGE der selbsthilfefördernden gesetzlichen Krankenkassen Hessen, Ursula Häuser, Vorsitzende der LAG Selbsthilfe Hessen diskutieren gemeinsam über die Zukunft der Selbsthilfe und den Unterstützungsbedarf in Zeiten mit Coronabeschränkungen und danach. Den krönenden Abschluss liefert der Comedybeitrag „Comedy von und für Menschen mit Behinderung“ von Martin Fromme.

Auch die Stadt Wiesbaden wird in Zusammenarbeit mit der Hessischen Krebsgesellschaft mit einem Beitrag vertreten sein. Ellen Schurer, Leiterin der Psychosozialen Krebsberatungsstelle Wiesbaden, wird zu dem Thema „Gut unterstützt in herausfordernden Zeiten“ referieren. Der Vortrag findet statt am Montag, 27. September, von 19 bis 20.30 Uhr. Vorgestellt werden die Zielgruppen, die Struktur und das Angebot der Psychosozialen Krebsberatungsstelle Wiesbaden der Hessischen Krebsgesellschaft. Die Teilnehmenden haben darüber hinaus die Möglichkeit, Fragen zu stellen und in einen moderierten Austausch zu gehen. Nach einer Pause werden eine Achtsamkeitsübung und eine geführte Imagination angeboten, um den Abend gut informiert und entspannt ausklingen zu lassen.

Die kostenfreie Anmeldung zu den Digitalen Hessischen Selbsthilfetagen erfolgt über die Homepage www.selbsthilfe-in-hessen.de. Das Programm ist barrierearm, eine Übersetzung in Gebärdensprache und schriftliche Untertitelung der Veranstaltungen wird angeboten. Schirmherr der Veranstaltung ist Ministerpräsident Volker Bouffier. Die Realisation wurde durch die finanzielle Unterstützung der ARGE der selbsthilfefördernden gesetzlichen Krankenkassen in Hessen ermöglicht. Die Wiesbadener Selbsthilfekontaktstelle erreichen interessierte Personen unter gesundheitsfoerderung@wiesbaden.de oder unter (0611) 312074 bezeihungsweise (0611) 312073.

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Herausgeber:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger
Telefonzentrale Rathaus:

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