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Geplante Opel-Zerschlagung: Wiesbadener Bürgermeister Dr. Franz und Mainzer Wirtschaftsdezernentin Matz warnen vor Auswirkungen auf die Region
Der Opel-Mutterkonzern Stellantis hat angekündigt zu prüfen, ob das Rüsselsheimer Opel-Werk eigenständig werden soll.
Durch die Herauslösung des Werks aus dem Opel-Verbund soll ermöglicht werden, dass dort Modelle aller 14 Automarken, die zum Stellantis-Konzern gehören, gefertigt werden können. Viele internationale Forschungs-, Entwicklungs- und Zulieferungsunternehmen haben aktuell ihren Sitz in der Rhein-Main-Region und profitieren von der Nähe zu Opel in Rüsselsheim. Eine Opel-Zerschlagung hätte auf Grund der engen Verzahnung von Opel im Netzwerk aus regionalen Zulieferern und Forschung enorme Auswirkungen auf die Wirtschaftsstandorte Wiesbaden und Mainz. „Auch einige Wiesbadener Unternehmen sind eng mit dem Opel-Werk in Rüsselheim verbunden und es bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen, die nun in Frage stehen. Daneben arbeiten natürlich auch viele Wiesbadener direkt für Opel und fürchten nun Veränderungen an ihrer Arbeitsstätte“, so der Wiesbadener Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz.

Die Mainzer Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz betont „Das Opel-Werk in Rüsselsheim hat eine enorme Stahlkraft nach Mainz. Durch eine Ausgliederung des Werks stehen für Mainzerinnen und Mainzer Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie enge Geschäftsbeziehungen auf dem Spiel und damit auch der wirtschaftliche Erfolg von Mainzer Unternehmen.“

„Dies alles erinnert doch sehr an die unrühmliche Fusion der Hoechst AG mit dem französischen Konkurrenten Rohne-Poulenc zu Aventis im Jahr 1999. Damals sollte ein großer deutsch-französischer Gemeinschaftskonzern entstehen und Aventis wurde dann im Jahr 2004 – mit Unterstützung der französischen Regierung, durch den Arzneimittelhersteller Sanofi übernommen“, so Matz und Dr. Franz abschließend.

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