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Das Programm des vierten Wiesbadener KrimiMärz
Der vierte Wiesbadener KrimiMärz beginnt am Donnerstag, 27. Februar, mit einer Lesung und einem Werkstattgespräch mit dem diesjährigen Krimistipendiaten Max Annas. Um 19.30 Uhr spricht er mit Hannes Hintermeier (FAZ) im Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, über sein Leben und Schaffen als einer der meistgelesenen Krimiautoren Deutschlands.
Dabei geht es vor allem um die politische Komponente, die in seinen Romanen immer wieder eine große Rolle spielt. Gekonnt gelingt es Max Annas, fundierte Recherchen und spannende Plots miteinander zu verweben. An diesem Abend wird er zudem aus seinem aktuellen Roman „Morduntersuchungskommission“ lesen, der das Publikum in die DDR des Jahres 1983 entführt. Darin sollen die Ermittler den Mord an einem Vertragsarbeiter aus Mosambik aufklären und geraten rasch selbst in Konflikt mit den politischen Zielen des sozialistischen Regimes. Max Annas wird für die Dauer des Festivals in der Villa Clementine leben und arbeiten. Als Teil des Stipendiums ist er Mitglied der Jury des Deutschen FernsehKrimi-Festivals 2020.

Eindrucksvoll geht es am Sonntag, 1. März, weiter, wenn die Grande Dame der Krimiliteratur, Ingrid Noll, in Wiesbaden zu Gast ist. Um 18 Uhr stellt sie im Literaturhaus im Gespräch mit Thomas Koch (SWR) ihren Roman „Goldschatz“ vor, der mitten im alternativen Lebensversuch einer Studenten-WG ansetzt. Zwischen Konsumkritik und Veganismus versucht darin eine Gruppe junger Kommilitonen ein Leben fernab des Mainstreams zu führen und dabei ein altes Bauernhaus wieder auf Vordermann zu bringen. Dass das jedoch nicht so einfach ist, zeigt sich spätestens, als sie auf ein Säckchen alter Goldmünzen stoßen. Während die Einen sich mit teuren Kleidern eindecken, wollen die Anderen lieber bitter nötige Renovierungsarbeiten davon bezahlen. Und dann gibt es da noch diesen Nachbarn mit dem Zweitschlüssel, der nach Belieben unangemeldet hereinplatzt … Auf gewohnt humoristische Weise gelingt es Ingrid Noll einmal mehr, Spannung und Unterhaltung miteinander zu verquicken. Es gibt nur noch wenige Restkarten für den Abend.

Ein besonderes Highlight ist zudem die Lesung der Wiesbadener Krimistipendiatin von 2019, Zoë Beck, am Sonntag, 8. März um 19.30 Uhr. Die Lesung findet an einem ganz besonderen Ort mit kriminalistischem Hintergrund statt: dem Polizeipräsidium Westhessen. Einen Monat lang wohnte die Autorin, Verlegerin und Übersetzerin im Literaturhaus Villa Clementine und recherchierte für einen Kurzkrimi. Im Gespräch mit Gerwig Epkes erzählt sie von ihrem Aufenthalt in Wiesbaden und ihren Nachforschungen in den Archiven der Stadt. Zudem liest sie ihren Kurzkrimi „Wie die Spielbank baden ging“, der während des Stipendiums entstanden ist.

Das komplette Programm des Wiesbadener KrimiMärz 2020 sowie alle Infos zu Tickets und Vorverkauf sind unter www.wiesbaden.de/krimimaerz und in der ausliegenden Programmbroschüre zu finden.

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Herausgeber:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger
Telefonzentrale Rathaus:

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