Sprungmarken
Dynamische Navigation einblenden
Dynamische Navigation ausblenden
Suche einblenden
Nachrichten & Soziale Medien
Wo bin ich?
  1. Startseite
  2. Medien
  3. Pressemitteilungen
  4. Suchergebnisse

Pressemitteilung

Pressereferat
Sicherheit und Ordnung, Gesundheit, Homepage
Aktuelle Lage in Wiesbaden: Das Gesundheitsamt klärt auf
Die Covid-19-Zahlen steigen seit einigen Tagen auch in Wiesbaden deutlich an. Das merken unter anderem besonders die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes Wiesbaden - die Telefone stehen nicht mehr still und die Anfragen von Bürgerinnen und Bürger schießen in die Höhe.
Um alle Infizierten und deren Kontaktpersonen zu erreichen, hat die Stadtverwaltung Wiesbaden wieder Unterstützung aus anderen Ämtern organisiert. Dennoch mussten andere Dienstleistungen, wie beispielsweise die Belehrungen, eingestellt werden. Gleichzeitig appelliert das Gesundheitsamt erneut an alle Bürgerinnen und Bürger sich an die bestehenden Hygienemaßnahmen zu halten und Rücksicht auf die Mitmenschen zu nehmen.

„Die Entscheidungen von Gesundheitsminister Jens Spahn stellen die Kommunen vor große Herausforderungen“, so Oberbürgermeister Mende. Alle Reiserückkehrer, auch aus Risikogebieten, können sich seit dem 1. August kostenfrei auf Corona testen lassen. Leider gab es im Vorfeld weder für die Gesundheitsämter, noch für die Labore und Abstrichstellen die Möglichkeit, sich darauf einzustellen. Die Auswirkungen sind groß, denn die Teststellen sind überlastet und das Gesundheitsamt erreichen so viele Anfragen, dass das Servicetelefon durchgehend klingelt.

„Wir möchten den Bürgerinnen und Bürger als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und uns um deren Anliegen kümmern“, so Dr. Daniela Hirsekorn, stellvertretende Amtsleitung des Gesundheitsamtes Wiesbaden. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben ihr Bestes, um alle Anfragen schnellstmöglich zu beantworten. Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, dass das leider einige Zeit in Anspruch nehmen kann.“ Es kommt derzeit zu so schnellen Veränderungen, dass die Umsetzung vor Ort nicht sofort realisiert werden kann.

Da thematisch primär nach Testungen aufgrund von Reisen angefragt wird, sind hier noch einmal Informationen dazu zusammengestellt. Reiserückkehrer haben verschiedene Möglichkeiten sich testen zu lassen:

• Falls mit dem Flugzeug an- und abgereist wird, bietet der Flughafen Frankfurt eine schnell und unkomplizierte Möglichkeit an. Dort ist eine weitere Teststelle im Aufbau.

• Alternativ sollten sich die Bürgerinnen und Bürger an ihren Hausarzt wenden, da dieser für den notwendigen Überweisungsschein zuständig ist und die Person ärztlich aufklären kann.

• Ein Laborergebnis reicht zur Entlassung aus der Quarantäne nicht aus, es muss dem Gesundheitsamt ein ärztliches Zeugnis vorgelegt werden, so dass ein Arztbesuch grundsätzlich notwendig ist.

• In einigen Fällen können die Hausärzte sogar in der Praxis selbst testen. Dies spart deutlich Wege und Zeit. Falls dies nicht möglich ist, wird an die Abstrichstelle der Kassenärztlichen Vereinigung an der Asklepios-Paulinen-Klinik verwiesen.

• Reiserückkehrer werden auf Kosten der Krankenkassen nur innerhalb von 72 Stunden getestet. Auch muss der Wohnsitz in Deutschland (mit gültiger Versicherungskarte) sein. Danach muss der Test auf eigene Kosten gezahlt werden.

Unabdingbar ist, dass die Reiserückkehrer aus Risikogebieten bis zu einem negativen Befund in häusliche Quarantäne müssen – da führt kein Weg dran vorbei. Erst wenn ein (Haus-)Arzt auf Grund eines negativen Befundes ein Zeugnis erstellt, kann die Quarantäne verkürzt werden! Bei nicht Einhalten der Quarantäne kann das Gesundheitsamt Bußgelder verhängen und die Straftat zur Anzeige bringen.

„Es handelt sich hier um ein großzügiges Angebot des Bundesgesundheitsministers, das allerdings die Teststellen, Labore und Kommunen personell überfordert. Der Grundsatzentscheidung des Ministers muss dringend ein handhabbarer Plan zur Umsetzung folgen“, so Mende.

Der Oberbürgermeister appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, einen negativen Test, der nur eine Momentaufnahme ist, nicht als Freifahrtschein zu sehen, in den geltenden Regelungen wie Abstand halten und Mund-Nasen-Bedeckung nachlässig zu werden.

+++
Herausgeber:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger
Telefonzentrale Rathaus:

Anzeigen