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Gesundheitsamt informiert über Grippeschutzimpfung
Das Gesundheitsamt Wiesbaden weist auf die Möglichkeit der Grippeschutzimpfung hin, denn die Grippesaison naht.
Viele Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger denken verstärkt über eine Grippeschutzimpfung nach; sowohl, um sich selbst vor der Erkrankung zu schützen, als auch, um das Gesundheitssystem zu entlasten. „Die Krankheitssymptome einer Infektion mit Influenzaviren und SARS-CoV-2 lassen sich nicht unterscheiden. Da wir jetzt ab Herbst einen Anstieg beider Virusinfektionen erwarten, möchten wir gezielt auf die Möglichkeit der Grippeschutzimpfung hinweisen. Mit einer Impfung schützen Sie nicht nur sich, sondern zusätzlich auch andere Menschen und können dazu beitragen, das Gesundheitsversorgungssystem zu entlasten“, sagt Dr. Kaschlin Butt, Amtsleiterin des Gesundheitsamtes Wiesbaden.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfungen dem folgenden Personenkreis: Menschen über 60 Jahre, gesunde Schwangere ab dem vierten Schwangerschaftsmonat, Schwangere mit einer chronischen Krankheit (zum Beispiel Asthma oder Diabetes) während des ersten Trimesters, Kindern ab sechs Monaten, Jugendlichen und Erwachsenen mit chronischen Erkrankungen (Asthma, chronische Bronchitis, Lebererkrankungen, Diabetes oder Nervenerkrankungen), Bewohnern von Alten- oder Pflegeheimen sowie Personen, die im Allgemeinen ein höheres Infektionsrisiko bergen (zum Beispiel medizinisches Pflegepersonal).

Die Impfung kann auch für pädagogisches Personal in Betreuungseinrichtungen und Schulen sinnvoll sein, da Kinder zu Hauptüberträgern der Grippe zählen. Die Betreuenden können sich gut vor einer Ansteckung schützen. „Da es sich um eine kindergetriebene Erkrankung handelt, kann die Impfung der Kinder ohne Vorerkrankungen die Ausbreitung der Influenza ebenfalls gut reduzieren und individuell schützen“, ergänzt Prof. Dr. med. Markus Knuf, Klinikdirektor der Kinder- und Jugendklinik der Helios HSK in Wiesbaden. Eine mögliche Impfung kann mit dem Kinderarzt besprochen werden.

Einen festen Stichtag, zu dem die Impfung erfolgt sein muss, gibt es nicht. Eine genaue Hochphase der Grippe kann im Voraus nicht prognostiziert werden, in der Regel ist diese zwischen Dezember und April. „Sie müssen also nicht pünktlich zum Herbstbeginn Ihre Arztpraxis stürmen, sondern können im Laufe der nächsten Wochen einen Termin ausmachen“, bestätigt Dr. Butt.

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Herausgeber:
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