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OB Mende: „Öffentliches Training der ukrainischen Fußballnationalmannschaft als Zeichen der Solidarität und Dankeschön“
Für das öffentliche Training der ukrainischen Fußballnationalmannschaft in Wiesbaden am Donnerstag, 13. Juni, haben sich 5.000 Personen Karten gesichert. „Das Training war nicht nur ein Zeichen der Solidarität mit der Ukraine, sondern auch ein Dankeschön für die Hilfsbereitschaft der Wiesbadenerinnen und Wiesbadener“, sagte Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende am Rande der Veranstaltung.
Viele Ukrainerinnen und Ukrainer, die ins Rhein-Main-Gebiet geflüchtet sind, nutzten die Gelegenheit, um ihre Mannschaft zu sehen. „Wir haben uns gemeinsam mit dem Bundesinnenministerium, dem Hessischen Sportministerium und dem Verein SV Wehen 1926 Taunusstein dafür stark gemacht, dass das öffentliche Training hier in Wiesbaden stattfinden konnte“, sagte Mende, der auch Sportdezernent ist. „In der Arena in Wiesbaden gab es Platz für alle Fans.“ Mende erinnerte daran, dass der völkerrechtswidrige Angriffs von Putins Armee viele Menschen zur Flucht zwang und zwingt. Dabei könnten sie oft nur das Nötigste mitnehmen. „Durch Wiesbaden ging und geht eine Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität. Ich danke allen Engagierten für ihren Einsatz“, betonte der Oberbürgermeister.

Im März 2022 haben in zwei Wochen mehr als 2.000 Menschen aus der Ukraine in Wiesbaden Zuflucht gefunden. „Für Wiesbaden war es ein enormer Kraftakt, eine menschenwürdige dauerhafte Unterbringung zu gewährleisten. Gemeinsam haben wir es aber geschafft - dank des pausenlosen Einsatzes der städtischen Kolleginnen und Kollegen, aber auch mit Unterstützung der Zivilgesellschaft“, sagte Mende. Er erinnerte daran, dass viele Wiesbadenerinnen und Wiesbadener Flüchtlinge bei sich zu Hause aufgenommen haben sowie an das herausragende ehrenamtliche Engagement, wie das von der Caritas mit großer Unterstützung der jüdischen Gemeinde organisierte „Ukraine-Hilfe-Zentrum“. Es wurde 2023 mit dem Wiesbadener Integrationspreis ausgezeichnet.

Die Stadt richtete unter anderem eine Ukraine-Hotline ein, baute ein digitales Wissensportal auf und digitalisierte Formulare, um Prozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen. Im Frühjahr 2022 besuchten etwa 1.700 Personen eine Jobbörse für geflüchtete Menschen, die das Sozialdezernat organisierte. Außerdem fanden Netzwerktreffen für die Zivilgesellschaft statt. Mit 49 Engagierten war der „Runde Tisch Ukraine-Hilfe“ ein wichtiges Forum zur Vernetzung relevanter Akteurinnen und Akteure. Dort tauschten sich unter anderem Menschen aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, Vertreterinnen und Vertreter der Sozialverwaltung sowie der Stabsstelle Wiesbadener „Identität. Engagement. Bürgerbeteiligung“ aus. Die Stadt vermittelte auch Wohnraum, übersetzte Anträge, organisierte Dolmetscher und koordinierte Spendenaufrufe.

„Die Menschen aus der Ukraine haben sich in Wiesbaden schnell untereinander vernetzt. Dieses Netzwerk schafft bis heute Hilfe zur Selbsthilfe. Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind engagieren sich zum Teil ehrenamtlich in Unterkünften mit künstlerischen Angeboten oder Sport“, sagte Mende. Stand April leben etwa 4.000 Menschen aus der Ukraine in der hessischen Landeshauptstadt.

Wiesbadenerinnen und Wiesbadener, die Flüchtlinge unterstützen möchten, können sich weiterhin an das Freiwilligenzentrum wenden, an die Soziale Arbeit in Unterkünften des Sozialleistungs- und Jobcenters sowie an Vereine und Organisationen, die Geflüchtete unterstützen. Weitere Informationen stehen unter wiesbaden.de/ukraine zur Verfügung.

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Herausgeber:
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der Landeshauptstadt Wiesbaden
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65183 Wiesbaden
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