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Caligari FilmBühne

goEast Filmfestival 2019

Das "goEast Filmfestival des mittel- und osteuropäischen Films" bot vom 10. bis 16. April 2019 wieder ein vielfältiges Programm: 109 Filme aus 39 Ländern waren in Wiesbaden und der ganzen Rhein-Main-Region zu sehen. Veranstaltungen, Vorträge und Partys begleiteten das Filmprogramm.

Jedes Jahr im April verwandelt goEast die hessische Landeshauptstadt in einen der international wichtigsten Schauplätze für das Kino aus Mittel- und Osteuropa. An sieben Tagen, in sieben Sektionen zeigt goEast über 100 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme, die sich gleichermaßen an Fachbesucherinnen und Fachbesucher und heimisches Kinopublikum richten. goEast hat es sich als Projekt des Deutschen Filminstituts zur Aufgabe gemacht, das mittel- und osteuropäische Kino "tief im Westen" in seiner gesamten Bandbreite zu zeigen: von neuen Tendenzen zu filmhistorisch bedeutenden Strömungen, von 35 Millimeter bis Virtual Reality.

Eröffnung am 10. April 2019

Am Mittwoch, 10. April, wurde das Festival mit dem mazedonischen Werk "Gott existiert, ihr Name ist Petrunya" eröffnet. Regisseurin und goEast Jury-Präsidentin Teona Mitevska war anwesend.

Um den Hauptpreis, die Goldene Lilie für den Besten Film, konkurrierten im Wettbewerb 16 aktuelle Spiel- und Dokumentarfilme. Die Filmgespräche mit den Gästen des Wettbewerbs im Festivalzentrum fanden erstmals abwechselnd vormittags und abends statt. Prominente Gäste wie Sergei Loznitsa, Želimir Žilnik, Eszter Hajdú, Leon Lučev, Krzysztof Zanussi oder auch die Schauspieler Kida Khodr Ramadan und Frederick Lau besuchten Wiesbaden, um ihre Filme persönlich vorzustellen.

Symposium "Konstruktionen des Anderen"

Mit dem Symposium "Konstruktionen des Anderen – Roma und das Kino Mittel- und Osteuropas", das am Donnerstag, den 11. April, mit dem Film "Kenedi goes back home" des serbischen Regisseurs Želimir Žilnik eröffnet wurde, blickten die Zuschauerinnen und Zuschauer auf die Repräsentation und das Filmschaffen der größten Minderheit Europas.

Paneuropäische Picknick

Als neue, interdisziplinäre Sektion brachte das "Paneuropäische Picknick" internationale Festivalgäste und das Wiesbadener Publikum zusammen, unter anderem bei einem echten Picknick auf dem Wiesbadener Schlossplatz am Samstag, den 13. April. In der thematisch angegliederten Filmreihe "Bleibt alles anders? – Die wilden Neunziger" blickte goEast auf die Umbruchszeit nach dem Mauerfall vor 30 Jahren zurück und zeigte Klassiker von István Szabó, Kira Muratova, Helke Misselwitz und anderen Regie-Größen, welche die Nachwendezeit in ihren Filmen verarbeitet haben.

Virtual-Reality-Projekte

Jenseits des Kinos entführten acht Virtual-Reality-Projekte im Rahmen des Open Frame Awards in Frankfurt und Wiesbaden in andere Welten. Darüber hinaus vernetzten sich junge Filmschaffende im East-West Talent Lab.

Zu Gast: Namhafte Regisseure und Stars

goEast empfängt jährlich rund 400 Fachbesucherinnen und Fachbesucher und mittlerweile über 11.000 Kinobesucherinnen und Kinobesucher. Viele namhafte Gäste konnten bereits auf dem Festival begrüßt werden, darunter Regisseure und Regisseurinnen sowie Stars wie Martina Gedeck, Agnieszka Holland, Dominik Graf, Julia Jentsch, Otar Iosseliani, Joachim Król, Sergei Loznitsa, Jiří Menzel, Kira Muratova, Hanna Schygulla, Jerzy Stuhr, Béla Tarr, Maria Schrader, Małgorzata Szumowska, Krzysztof Zanussi, Márta Mészáros und viele mehr.