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Komunikat prasowy stolicy kraju związkowego Wiesbaden

Zentrale Gedenkveranstaltung zum Holocaust-Gedenktag

Die Zentrale Gedenkveranstaltung der Landeshauptstadt Wiesbaden findet am Dienstag, 27. Januar, 19 Uhr, im Kulturforum Wiesbaden, Friedrichstraße 16, statt.

Es sprechen Stadtverordnetenvorsteher Dr. Gerhard Obermayr und Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende. Das anschließende Gedenkkonzert wird von Studierenden der Wiesbadener Musikakademie gestaltet. Im Rahmen der Masterclass haben sie sich mit Künstlerinnen und Künstlern beschäftigt, die vom nationalsozialistischen Regime verfolgt und aus dem Kunst- und Kulturbetrieb gedrängt wurden. Als sogenannte entartete Kunst galten während der Zeit des Nationalsozialismus Kunstwerke ebenso wie kulturelle Strömungen, die mit der Kunstauffassung des NS-Regimes nicht übereinstimmten. Sie wurden aus dem Kulturbetrieb ausgegrenzt. Darüber hinaus wurden alle Werke von Künstlerinnen und Künstlern verboten, die nach der NS-Rassenlehre als jüdisch galten.

Die Studierenden der Wiesbadener Musikakademie haben Stücke von Komponisten ausgewählt, die nach ihrer Emigration aus dem Deutschen Reich international Erfolge feierten. Dies galt jedoch nicht für alle. Den meisten der verfolgten Künstler, deren Werke als „verfemt“ diffamiert wurden, gelang es nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs selten, sich in der Kulturszene zu etablieren. Ihnen soll im Rahmen des Gedenkkonzertes ebenfalls gedacht werden.

Um Anmeldung unter veranstaltung-stadtarchivwiesbadende wird gebeten.


Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.

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